3. Treffen Pastoralkonzept 13.09.2019

1. Begrüßung
2. Wort-Gottes-Liturgie
3. Berufen zur eucharistischen Kirche
4. Ansehen @ Hören
5. Liturgischer Abschluss

 

 

2. Evangelium Lukas 15, 1-10.7–14 – 24. Sonntag im JK
Im Himmel herrscht Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt

1 In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
2 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.
3 Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte:
4 Wenn einer von euch 100 Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die 99 in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?
5 Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern,
6 und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war!
7 Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.
8 Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet?
9 Und wenn sie diese gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte!
10 Ebenso, sage ich euch, herrscht bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.

2. Vom Herrn als Glieder des einen Leibes gerufen:
die Kirche ist krank, wenn keine lebendige, echte Gemeinschaft gelebt wird – Gemeinsam Kirche sein – ein Leib viele Glieder mit unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten zum Aufbau des Leibes, der Gemeinde beitragen.
Gaben neu entdecken – sich in das Leben der Gemeinde und Nachbarschaft einbringen.

3. Berufen zu sein, was wir empfangen – Leib Christi: Sakrament empfangen und Sakrament (Zeichen für Seine Gegenwart) in der Welt werden – Christus ein Gesicht geben – einander helfen der sichtbare Leib zu sein – als Gemeinde Beziehung zur Welt leben – wozu sind wir Kirche an diesem Ort? Dienst an den Menschen am Ort.

4. Uns als Volk Gottes auf dem Weg neu entdecken
Gemeinsam die priesterliche, die prophetisch und königliche Seite leben und feiern.

Heute Kirche sein im Bistum Dresden-Meißen

Wie können wir für und mit den Menschen sakramental, öffentlich, sichtbar und wirkungsvoll sein?

1. Wie sind wir Sein Leib für die Menschen unserer Tage?
Wie ebenen wir Ihnen den Weg zum Herrn und somit zur Kirche?
Wie sind wir eine einladende und gastfreundliche Kirche?

2. Wie entfalten wir dieses Ein-Leib-Sein in unserer Sorge füreinander?

3. Wie werden wir immer mehr unserer Berufung gerecht, eine geeinte Kirche zu sein?

Drei mögliche Schritte:
– Gaben entdecken –
– Nachbarschaft entdecken – Situation der Menschen
– Ruf entdecken – einander helfen Leib zu sein – und wie ER für
die Menschen Leib sein

Thaddäus Posielek, 14. September 2019