Erntedankgottesdienst 2018

Zu Beginn des Gottesdienstes wurde der Hirtenbrief unseres Bischofs verlesen. Trotz der vielen Kindern war eine einzigartige ernsthafte Stille und das schon ehe wir aufgefordert wurden, uns im Gedenken an die Missbrauchs-Opfer zu erheben.

In der Predigt nahm Pfarrer Kauder zuerst auf die Ernte Bezug. In diesem Jahr falle es ihm schwer Ernte-Dank zu feiern. So wenige Niederschläge, die Flüsse haben extrem niedrige Wasserpegel, in der Landwirtschaft kam es zu x % Ausfällen …
Die Bauern hoffen auf Unterstützung. Auch wenn das in unserem Land möglich sein wird, werden weltweit immer mehr existenziell bedroht, da Dürre und Hitze kein Ende nehmen.
Wir können uns nicht rausnehmen, auch uns geht das an, jeder trägt Verantwortung für unsere Erde.
Anschließend nahm er Bezug auf den Hirtenbrief, nannte Fakten, die hier https://www.bistum-dresden-meissen.de/aktuelles/studie-zum-sexuellen-missbrauch-bischof-bittet-opfer-um-entschuldigung.html nachzulesen sind.
Auch hier können wir uns nicht rausnehmen, sind wir alle betroffen. Es ist wichtig besser hinzuhören, aufmerksamer und achtsamer zu sein. Die begonnene Sensibilisierung, ob in den Präventionsschulungen oder Gesprächen über dieses Thema werden wir fortsetzen.

Erntedank 2018 mit Juband[/caption]Eine Gruppe von Ehren- und Hauptamtlichen erarbeitet derzeit ein solches auf unsere Pfarrei zugeschnittenes Schutzkonzept. Der 1. Schritt ist es, jeder/m in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Engagierten um eine Analyse seines Feldes zu bitten. Wo sind bei uns Risiken? Welche Hindernisse an offenem Umgang gibt es? Welche Unklarheiten begünstigen Täterstrategien?
Dazu kann der angehängte Fragenkatalog Risikoanalyse digital beantwortet werden und mit eindeutigem Dateinamen (Etwa: „Jugendgruppe St. Beispielus_Hr. Mustermann“) an den für das Konzept verantwortlichen Gemeindeassistenten geschickt werden: benno.kirtzel@st-martin-dresden.de

Uta Graba