Friedens-Impuls am 13. April 2022

Liedruf (GL 286):
Bleibet hier und wachet mit mir! Wachet und betet, wachet und betet!

aus der Tageslesung des Propheten Jesaja, Kapitel 50, Verse 4 – 9a:
GOTT, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück.

Betrachtung:
Als Mensch fühlt man sich manchmal überfordert damit, Gottes Willen zu erkennen und zu tun.
Und wir kennen aus der Heiligen Schrift verschiedene Berichte, wie Gott daran verzweifelt, zu den Menschen durchzudringen.
Sind beide – Gott und Menschen – guten Willens, aber kommen einfach nicht zueinander?
Jesaja beschreibt heute mit einfachen Worten, wie Gott und Mensch in Beziehung treten können: Wenn Gott uns ruft, uns etwas sagen oder zuflüstern will, sollen wir nicht erschrecken und uns nicht dagegen wehren. Das klingt einfach, aber weichen wir nicht immer wieder vor Erkenntnissen und Eindrücken zurück, die uns belasten könnten? Die Wahrheit ist manchmal schwer zu ertragen.
Die beiden Sätze aus der Lesung versprechen uns aber auch, dass Gott uns nicht alleine lässt. Er will zu uns sprechen, damit wir seinen Willen besser erkennen.

Friedenslied:

Mach mich still.
Herr, ich will
hören auf dein Wort.
Rede du,
ich hör‘ zu,
höre auf dein Wort.

Schenk den Geist,
der uns weist,
hin zu deinem Wort.
Lass ihn wehn,
dass wir sehn
dich in deinem Wort.

Hilf uns nun
bei dem Tun.
Täter braucht das Wort.
Diese Welt
wird erhellt
durch dein wahres Wort.

(Werner Hoffmann)

Liedruf (GL 827):
Herr, gib uns Deinen Frieden, gib uns deinen Frieden.
Frieden, gib uns deinen Frieden, Herr gib uns deinen Frieden.

(Betrachtung und Zusammenstellung: Christoph Nitsche)
Sie wollen mittun: Schreiben Sie mir oder gleich zum Dudle.
Alle Impulse der Fastenzeit: Link.