Friedens-Impuls am 5. April 2022

Liedruf (GL 286):
Bleibet hier und wachet mit mir! Wachet und betet, wachet und betet!

Aus dem Tagesevangelium nach Johannes, Kapitel 8, Verse 21 – 30:
Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin.
Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat. Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich immer das tue, was ihm gefällt.
Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.

Betrachtung:
Zu spät! So oft im Leben denken wir: Zu spät!
Und so ähnlich lesen wir es im Evangelium: „Wenn ihr den Menschensohn erhöht [also ans Kreuz geschlagen] habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin.“
Aber mit Gott ist alles anders, denn viele kamen offenbar noch mit dieser Predigt zum Glauben an ihn und auch alle anderen, die erst nach seinem Tod und der Auferstehung zum Glauben kamen, können noch gerettet werden. Mit Gott ist es nie zu spät. Und mit Gottes Hilfe können wir auch die Fehler hier auf Erden überwinden und neu, besser, gerechter, friedlicher, liebender wieder anfangen.

Friedensgebet:
Herr, allmächtiger Gott,
der du die Welt trägst,
gib, dass alle, die Verantwortung haben,
erfüllt werden mit Weisheit und Kraft,
damit sie ihre Aufgabe vollbringen zum Leben
und nicht zum Verderben der Welt.

Dir empfehlen wir die Menschen in Rechtlosigkeit
und unter Unrechtsregimen an:
die Gequälten und zu Unrecht verhaftetetn,
die Gefolterten,
die Heimatlosen,
auf der Flucht und in Lagern
und die Hungernden.

In einer Welt der Angst
hilf uns, die Hoffenden zu bleiben
durch Jesus Christus, unsern Herrn.

(Gebet aus Nicaragua, Gotteslob Nr. 20,2)

Liedruf (GL 827):
Herr, gib uns Deinen Frieden, gib uns deinen Frieden.
Frieden, gib uns deinen Frieden, Herr gib uns deinen Frieden.

(Betrachtung und Zusammenstellung: Christoph Nitsche)
Sie wollen mittun: Schreiben Sie mir oder gleich zum Dudle.
Alle Impulse der Fastenzeit: Link.