Fronleichnamsfeier der Pfarrei in Pillnitz

Fronleichnam 2021

Am Sonntag nach Fronleichnam feierte wieder die gesamte Pfarrei den Fronleichnamsgottesdienst mit kleiner Prozession im Garten der Brockhausvilla in Pillnitz.

Das ist schon eine lange Tradition der Pillnitzer Gemeinde. Seit der Fusion mit St. Hubertus beteiligte sich auch der Weiße Hirsch und vor zwei Jahren war dann erstmals die gesamte Pfarrei St. Martin eingeladen. Nach einer Corona Pause kamen wir diesen Sonntag wieder als Pfarrei St. Martin in Pillnitz zum gemeinsamen Gottesdienst zusammen.

Wem der Weg zu weit war, hatte die Möglichkeit, auf dem YouTube Kanal der Pfarrei den Gottesdienst im Livestream mitzufeiern. Dort ist er auch noch im Nachhinein anzusehen (https://www.youtube.com/watch?v=JooBvy9zypk).

Im Freien konnten wir – wenn auch noch mit Maske – wieder alle Lieder mitsingen. Die Prozessionsaltäre waren so angeordnet, dass die Gemeinde auf den Plätzen bleiben konnte, und nur die Priester mit den Ministranten zu den einzelnen Altären zogen.

Während sich Pfr. Lommatzsch und Kaplan Kostorz die Zelebration des Gottesdienstes aufteilten, hielt Pfr. Kauder eine bedenkenswerte Predigt zum Segen, der letztendlich von Gott selbst auf die gesamte Schöpfung herabkommt und wir nur die Mittler sind.

 

Die neuen Gottesdienstbeauftragten hatten jeweils ein Thema für die drei Prozessionsaltäre vorbereitet:

Suchtkranke Menschen: Bereits im Buch der Sprüche wird eine Suchterkrankung eindrücklich beschrieben. (Sprüche 23,29 -35). Jesus ist bei den Kranken, sie sind nicht alleine. Auch wir dürfen sie nicht alleine lassen.

 

Leben in Beziehung: „Gott sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt.“ (Gen 2.18) Die alleinstehenden Menschen werden in unserer Gesellschaft immer mehr. Nehmen wir sie mit in unsere Gemeinschaft, wo immer es möglich ist.

 

Alle sollen Eins sein: Jesus betet beim Abendmahl inständig um die Einheit unter uns und mit dem Vater (Joh 17,21-24a). Und was ist daraus geworden? Die immer noch gespaltene Christenheit sowie Intoleranz und Streit in unseren Gemeinden sind kein Vorbild für die Welt. Paulus zeigt auf, wie es gehen kann mit dem einen Leib, der viele Glieder hat (Röm 12,4-5).

 

Bei herrlichem Sonnenschein war es ein schönes Fest. Nur schade, dass das gemeinsame Essen und Beisammensein im Anschluss an den Gottesdienst pandemiebedingt ausfallen musste. Hoffen wir, dass im nächsten Jahr alles wieder ganz normal stattfinden kann, und es ein Fest der gesamten Pfarrei wird.

(Text: Martin Geibel, Fotos: Elisabeth Meuser)