Gemeindeversammlung in der Neustadt 11/2019

Die Gemeindeversammlung St. Franziskus-Xaverius startete am Sonntag, den 17.11.19 um 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück (an dieser Stelle herzlichen Dank für die fleißigen Helferinnen und Helfer, die schon Kaffee gekocht hatten).
Es hatten sich 20 Menschen eingefunden, die ab 9:30 Uhr von Pfr. Thaddäus Posielek – stellvertretend für die Arbeitsgruppe – in das bisher erarbeitete Pastoralkonzept eingeführt wurden. Hr. Posielek stellte den inhaltlichen Prozess der vergangenen 7 Treffen in der Pastoralkonzeptgruppe vor und auch Fragen und Erkenntnisse, die dabei aufgeworfen wurden.

Im Anschluss wurden aus unserer Runde Gedanken und Impulse gesammelt, die bei Einzelnen dazu aufgetaucht sind, z.B.:

– Wie kann es gelingen, einen größeren Teil der Gemeinde auf dem Weg zu einem neuen Pastoralkonzept mitzunehmen?
– z.B. indem Mitglieder der Arbeitsgruppe in verschiedene Kreise (Senioren-, Haus- oder Familienkreise) eingeladen werden
– z.B. indem Zwischenergebnisse im Gottesdienst vorgestellt werden
– z.B. indem sich nach dem Gottesdienst einzelne Personen zum Gespräch zur Verfügung stellen

– Begriffe wie „Wertschätzung“, „Heimat“ und „Zugehörigkeit“ sind mir wichtig, wenn ich an Gemeinde denke

– Begriffe wie „Gastfreundschaft“ und „Willkommenskultur“ müssen von allen mit Leben gefüllt werden, um auch neuen Mitgliedern ein Ankommen zu ermöglichen

– Auch die „Krise“ ist Bestandteil des Entwicklungsprozesses

Die eine Stunde Zeit war leider (sehr) schnell vorrüber und es wurde noch kurz verabredet, dass Informationen aus dieser Gemeindeversammlung mit in den anschließenden Sonntagsgottesdienst eingebracht werden sollen, um den restlichen Teil der Gemeinde auf dem Laufenden zu halten. Dies wurde an verschiedenen Stellen (Begrüßung, Fürbitten) umgesetzt und nach Ende des Gottesdienstes ergaben sich noch etliche angeregte Diskussionen, die trotz eisigen Windes auf dem Kirchvorplatz geführt wurden und dazu beitrugen, verschiedene Standpunkte und Sichtweisen, Wünsche und Hoffnungen, Erwartungen und Enttäuschungen zu formulieren und auszutauschen.

Fazit: Unsere Gemeinde ist auf einem Weg, den vorher noch niemand gegangen ist und mag dieser zum Teil auch steinig sein, so bewältigen wir ihn nur Schritt für Schritt.
Christian Kabs