Gemeindeversammlung Pillnitz 24.3.2019

Zum Gemeindesonntag in Pillnitz trafen wir uns nach dem Gottesdienst in der Brockhausvilla zunächst zum Gemeindegespräch und anschließendem Fastenessen. Wenn auch auf dem Weg dorthin sehr viele Gottesdienstbesucher „abhanden gekommen“ sind, waren wir doch eine gute Runde, um das Gespräch der Gemeindeversammlung vom 10.2. fortzusetzen.

Zusammenfassung der Themen:

Sonntag nach Fronleichnam (23.6.): Gemeinsamer Gottesdienst der gesamten Pfarrei St. Martin im Garten der Brockhausvilla
– Vorbereitung: Pillnitzer Seelsorgerat; Pfr. Posielek sagt die Unterstützung der Hauptamtlichen (insbesondere auch des Verwaltungsleiters) zu.
– Es wäre denkbar, unter dem Gedanken eines Christusfestes die evangelischen Nachbarn dazu einzuladen. Da wir aber zum 1. Mal mit der gesamten Pfarrei hier zusammenkommen, wollen wir in diesem Jahr diesen Schritt noch nicht gehen.

Spirituelles/geistliches Leben in unserer Gemeinde:
– Gegenwart Gottes geschieht in der Eucharistiefeier auf verschiedene Weise. Wenn aber an einem Sonntag keine Eucharistiefeier stattfindet, ist es trotzdem wichtig, als Gemeinde vor Ort zusammenzukommen und Liturgie zu feiern. Das Verhältnis von Eucharistie zu Wort-Gottes-Feier sollte nicht als „entweder/oder“, sondern als „sowohl als auch“ angesehen werden. Pfr. Posielek stellt das Pieschener Beispiel der Liturgie der feiernden Gemeinde vor und regt an, zu überlegen, ob wir bereit wären, so etwas auch bei uns anzubieten.
– Gemeindesonntage: Möglichkeit, dass sich unterschiedliche Gruppen vorstellen, oder dass wir uns mit verschiedenen Themen, wie Spiritualität, Bibel-Teilen, Caritas usw., beschäftigen. Nächster Termin: 19.5.2019
– 2 Kreuzwege, 2 Maiandachten sind als Überlegung des Seelsorgerates für dieses Jahr geplant. Wenn es Anliegen und Bedürfnis der Gemeinde ist,  noch weitere Andachten zu gestalten, so ist das möglich.
– Der Kreis am Dienstagmorgen praktiziert neben dem gemeinsamen Frühstück unterschiedliche spirituelle Formen, nicht immer Rosenkranzgebet.
– Familienkreise sollten auch gegenwärtig Gemeinde weiter tragen. Heute finden sie sich eher als Interessengemeinschaft in verschiedenen Lebenssituationen zusammen. Eine andere Art wären Hauskreise, die eher als Nachbarschaftskreise im engeren Wohnumfeld fungieren.

Die persönliche Übermittlung der Geburtstagsgrüße ist ein guter Dienst, um auch Menschen mit der Gemeinde in Kontakt zu bringen, die etwas am Rande stehen.

Pastoralkonzept:
– Gemeinde ist eine Form von Kirche. Nur max. 10% der Katholiken unserer Gemeinde besuchen regelmäßig den Gottesdienst. Wie leben die anderen ihren Glauben? Was können wir ihnen geben?
– Die Pfarrei hat vor allem einen kirchenrechtlichen Hintergrund, aber Kirche vor Ort ist die Gemeinde St. Petrus Canisius. Wir sind dazu aufgerufen, unseren Auftrag zu suchen.
– Als Teil eines Pastoralkonzeptes für unsere Pfarrei sollten wir zunächst ein Gemeindekonzept für Petrus Canisius entwerfen: Was sind wir, was brauchen wir, wie wollen wir in Zukunft auf dem Weg sein? Das Pastoralkonzept als nächster Schritt nach der Pfarreigründung wird im Laufe des kommenden Jahres entstehen.

Brockhausvilla:
– Offenes Haus, in dem auch Gruppen außerhalb unserer Gemeinde zusammenkommen oder gemeinsam Feste feiern. Um das ordentlich anbieten zu können, soll einheitliches Geschirr angeschafft werden.
– Wie es langfristig mit der Villa weitergeht, steht noch nicht fest. Da sie weder der Gemeinde noch der Pfarrei gehört, haben wir wenig Einfluss darauf. Allerdings weiß das Ordinariat (Pastoralabteilung, Bauabteilung, Finanzabteilung), dass wir auch weiterhin einen Versammlungsort für unsere Gemeinde benötigen. Dies sollte in einem Konzept über die künftige Nutzung berücksichtig werden. Das Haus wird erst dann saniert werden, wenn ein Nutzungskonzept seitens des Bistums vorliegt.

Themen der nächsten Sitzung des Seelsorgerates (11.4.):
– Ökumene vor Ort: z.B. ökumenisches Friedensgebet, ökumenische Bibelwoche
– Vorstellung der Arbeit der bestehenden Gruppen und Kreise für bessere Vernetzung

Der Gemeindesonntag wurde mit dem Fastenessen abgeschlossen. Auch wenn es „nur“ Suppen waren, hat es doch allen geschmeckt und eine Spende für die Missio – Aktion ist auch noch zusammengekommen.

Martin Geibel, Eva Kottek