HK-Jugend und FX-Jugend treffen sich erstmalig
Am Freitag den 19.1. haben sich die neue Klotzscher Jugendgruppe und die Neustädter Jugendgruppe das erste Mal getroffen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Wir haben gemeinsam gespielt, gegessen, die Geschichte von den Glücksbohnen gelesen und uns zum Thema Glaubensbekenntnis ausgetauscht.

Um unsere Teamfähigkeit zu testen haben wir das weltweit erprobte Spiel „Die Marshmallow – Challenge“ gespielt.
Hierzu haben wir die beiden Gruppen gemischt und 4 Teams mit je 3-4 Spielern gebildet. Jedes Team bekam :

  • 20 Spaghetti
  • eine Klebebandrolle (1m)
  • eine Bindfadenrolle (1 m)
  • 1 Marshmallow
  • 1 Schere (nur zum Schneiden)

Mit diesen Materialien sollten  die Teams innerhalb von 18 Minuten einen frei stehenden Turm bauen. Der Marshmallow darf dabei nur oben eingesteckt oder aufgelegt werden. Der höchste Turm hat gewonnen!

Kurz vor dem Ende der 18 Minuten mussten alle schnell feststellen, dass man das Gewicht des Marshmallows ziemlich unterschätzt hat und dass es manchmal besser ist nicht zu hoch zu bauen/ zu viel zu erwarten. Die beiden niedrigsten Türme waren als einziges fähig das Gewicht zu tragen.

Der Turm aus Spaghetti kann sinnbildlich für all diejenigen Aufgaben stehen, die uns im Alltag, im Umgang mit Flüchtlingen oder auch beim Zusammenwachsen unserer neuen Pfarrei begegnen. Dieser Turm, den wir errichten möchten, steht für eine innovative Idee, für unsere Wünsche etwas Neues zu erfinden oder auch mal nur für eine gestellte Aufgabe, die wir zu bewältigen haben. Es soll uns dazu motivieren, vertraute Arbeitsprozesse abzulegen, langwierige, theoretische Planungen oder Bedenken zur Seite zu schieben und uns auf einen offenen Ausgang einzulassen.
Die Voraussetzung hierfür ist, diesen Weg gemeinsam zu gehen. Nur wenn alle mit einbezogen werden, kann uns dies gelingen. Innovative Ideen brauchen eine kreative Atmosphäre, in der ausprobiert und gebaut werden darf, wo auch unterschiedliche  Lösungen akzeptiert werden,  wo „umfallen“, scheitern und Rückschläge nicht als Niederlage, sondern als Teil eines Ergebnisfindungsprozesses akzeptiert werden. Dies ist beim Spaghettiturm bauen genauso wichtig wie im Alltag, im Umgang mit Flüchtlingen oder beim zusammenwachsen unserer neuen Pfarrei St. Martin.

Im „Kleinen“, in unseren gemischten FX- und HK Jugend- Teams, ist uns dass auf jedenfall schon sehr gut gelungen. Es war ein sehr schöner Abend und wir  freuen uns schon auf dass nächste Treffen.

Alexander Lischka