Das Präventionskonzept unserer Pfarrei

Institutionelles Schutzkonzept der Pfarrei St. Martin Dresden zur Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen sowie erwachsenen Schutzbefohlenen

gemäß § 3 der Ordnung zur Prävention gegen sexuelle Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen für das Bistum Dresden-Meißen vom 01.01.2015

Der Panther (2017) von Dorothea Rosalie Merz
KULTUR DER ACHTSAMKEIT Kirche soll ein Ort sein, an dem junge Menschen sich sicher fühlen. Ihr Wohl und ihre Entfaltung zu gereiften und verantwortungsvollen Menschen haben oberste Priorität. Wenn junge Menschen sich öffnen, um Erfahrung der Gemeinschaft untereinander und mit Gott zu machen, werden sie verletzlich. Das Vertrauen in Jugendliche oder erwachsene Bezugspersonen, das junge Menschen und Erwachsene, die in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen, für solche Gemeinschaftserfahrungen wagen, kann missbraucht und enttäuscht werden. Wenn sich das Thema Sexualität mit Macht verbindet, wird es zerstörerisch. Damit die Verwundbarkeit von jungen Menschen nicht ausgenutzt wird, sind folgende Regeln und Verhaltensstandards zu beachten. (Instruktionen des Generalvikars Dr. Werner Schreer, Bistum Hildesheim (6.12.2014))
Prävention ist ein kontinuierlicher Prozess. Es geht um eine kluge Haltung beim Stichwort Grenzverletzung. Das Thema zu meiden, verstärkt Scham und Sprachlosigkeit. Hinschauen und Handeln statt Wegschauen und Wegducken – dazu will das Schutzkonzept in unseren Gemeinden ermutigen und durch konkrete Anleitung beitragen. Wir verstehen dieses Institutionelle Schutzkonzept (ISK) als einen Schritt hin zu einer Kultur der Achtsamkeit. „Kultur entsteht durch das Gehen von Umwegen.“ (Hans Blumenberg, Philosoph (1920 -1996)) Es ist entscheidend, wie die Haltung an der Spitze ist. Es wird wirksam, wenn möglichst viele den Schutzgedanken durch ihr Hinschauen, Hinhören und Handeln in einer lebendigen Praxis Gestalt geben.
Eine wirksame Prävention kann nur gelingen, wenn auch Aufarbeitung stattfindet. Es braucht die Beteiligung Betroffener, denn sie kennen die Täterstrategien!
Prävention braucht:
– Expertise
– Fachlichkeit
– Geld
– Betroffene
und uns alle!
INHALT
(unter Bezugnahme auf die Präventionsordnung des Bistums Dresden-Meißen)
1. Risikoanalyse
2. Persönliche Eignung
  (entspr. §4 PrävO) erweitertes Führungszeugnis & Selbstauskunft (§5)
3. Verhaltenskodex (§7)
4. Beschwerdewege (§8)
5. Aus- und Fortbildung (§9)
6. Maßnahmen zur Stärkung (§11)
7. Qualitätsmanagement (§10)
8. Handlungsleitfaden
1. RISIKIANALYSE
In dem Bewusstsein, dass in unserer neu-gegründeten Pfarrei unterschiedliche Gemeinden mit jeweils eigenen Räumen, Gruppen und Kulturen zusammengefunden haben, kann die mit Fragebögen, durch Gespräche und Begehungen vor Ort durchgeführte Risikoanalyse nur eine vorläufige Bestandsaufnahme abbilden. Es war schwierig, aus allen Gemeinden ehren-amtlich Teilnehmende für die Erstellung dieses Schutzkonzepts zu finden. Zudem konnte die Arbeit erst mehr als 2 Jahre nach Ablauf des verbindlichen Fertigstellungs-termins aufgenommen werden. Dies sind Hinweise darauf, dass die Bedeutung der kirchlichen Präventionsarbeit noch nicht ausreichend vermittelt wurde, aber auch, dass die Verantwortlichen in der Bistums-leitung in der Vergangenheit eine Priorisie-rung dieser Aufgabe und Ausstattung mit notwendigen Ressourcen versäumt haben. Diese Kluft zwischen Anspruch und Wirklich-keit birgt das Risiko einer Entwertung der Präventionsbemühungen und der Beschädi-gung ihrer Glaubwürdigkeit. Die Vielzahl der Pfarreiorte und Aktivitäten (z.B. Katechesen, Fahrten, Übernachtungen im Pfarrhaus) sowie der Entscheidungsstrukturen in dem Gemeindeverbund sind eine Herausforder-ung. Transparenz und Vermittelbarkeit nach innen und außen sind weiterzuentwickeln. Ein Ergebnis der Risikoanalyse war die Anfrage zur Erstellung eines Organigramms der Aufgaben und Entscheidungsverantwortung in der Pfarrei. Ein weiteres Gefährdungspo-tential besteht an außerpfarrlichen Orten (z. B. Gottesdienste, Fahrten, Ministrantendien-ste in der Kathedrale), an denen kein Schutzkonzept existiert.
2. PERSÖNLICHE EIGNUNG, ERWEITERTES FÜHRUNGSZEUGNIS UND SELBSTAUSKUNFTSERKLÄRUNG
Voraussetzung für die Arbeit mit Schutzbefohlenen ist neben der Teilnahme an einer Präventionsschulung und der Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses die Selbstverpflichtung, alles in den eigenen Kräften stehende zu tun, damit keine seelische, körperliche oder sexualisierte Gewalt gegenüber den anvertrauten Menschen stattfindet. Schutzbefohlene sind Kinder,
Jugendliche sowie schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene.
Dazu gehören
● die Unterstützung der Schutzbefohlenen in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen, glaubens- und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten und die Bereitschaft, sie zu stärken, für ihr Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit sowie ihr Recht auf Hilfe wirksam einzutreten,
● Wertschätzung und Vertrauen sowie die Achtung von Rechten und Würde,
● ein achtsamer und verantwortungsbewusster Umgang mit Nähe und Distanz,
● das Respektieren der Intimsphäre und persönlicher Schamgrenzen sowie auch der eigenen Grenzen,
● die Bereitschaft zuzuhören, wenn anvertraute Menschen sich verständlich machen möchten, dass sie seelische, sexualisierte und körperliche Gewalt erfahren,
● das Bewusstsein, dass sowohl Opfer als auch Täter jeglichen Geschlechts sein können,
● das Bewusstsein, die besondere Vertrauens und Autoritätsstellung gegenüber den Schutzbefohlenen nicht auszunutzen,
● die Kenntnis und Beachtung des Institutionellen Schutzkonzeptes der Pfarrei und insbesondere des Verhaltenskodexes und der Verfahrenswege,
● die Bereitschaft, sich zu verschiedenen Aspekten der Prävention weiterzubilden,
● die Erklärung, nicht wegen einer Straftat im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt rechtskräftig verurteilt zu sein, dass kein Ermittlungsverfahren diesbezüglich jemals eingeleitet wurde und die Verpflichtung, umgehend dem/der Dienstvorgesetzten bzw. der zur ehrenamtlichen Tätigkeit beauftragenden Person mitzuteilen, wenn ein solches Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

2.1 Pastorale Mitarbeitende
Die pastoralen Mitarbeitenden stehen in einem Anstellungsverhältnis mit dem Bistum Dresden-Meißen bzw. der Pfarrei (leitender Pfarrer, mitarbeitender Priester, Diakon, Gemeinderefe-rent*in, pädagogische Fachkraft, Praktikant*in, FSJler*in o.ä.). Sie haben eine Präventionsschulung absolviert. Diese umfasst 12 Stunden für Leitungskräfte, 9 Stunden für hauptamtliche pastorale Kräfte mit Kontakt zu Jugendlichen und im Übrigen eine mindestens 3 Schulung.(vgl. Ergänzung der Ausführungsbestimmun-gen zur Präventionsordnung des Bistums Dres-den-Meißen vom 27.02.2015, veröffentlicht im Kirchlichen Amtsblatt 4/2015)
Präventionsthemen haben einen Platz in Vorstellungs- und Mitarbeitergesprächen sowie Dienstberatungen. Ein erweitertes Führungszeugnis ist Einstellungsbedingung.
Dieses muss alle 5 Jahre erneuert werden; die Kosten für die erneute Vorlage trägt der Arbeitgeber. Des Weiteren ist eine Selbstauskunfts-erklärung obligatorische Voraussetzung eines Anstellungsverhältnisses. Durch sie wird verbindlich erklärt, dass weder eine Verurteilung erfolgt noch ein Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt gegen die unterzeichnende Person eingeleitet worden ist. Außerdem verpflichtet sich die unterzeichnende Person, umgehend dem Dienstgeber mitzuteilen, wenn ein Ermittlungsverfahren diesbezüglich eingeleitet wird.

2.2 Ehrenamtliche Mitarbeitende
Voraussetzung für eine regelmäßige ehrenamtliche Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und anderen schutzbefohlenen Personen in der Pfarrei ist die Teilnahme an einer dreistündigen Präventionsschulung. Ein alle 5 Jahre zu erneuerndes erweitertes Führungszeugnis ist zwingend erfor-derlich bei allen regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen und
solchen, die eine Übernachtung einschließen. Dazu erhält die ehrenamtlich sich einbringende Person ein Anschreiben und die Bescheinigung der ehrenamtlichen Tätigkeit durch die Pfarrei. In diesem Fall wird das erweiterte Führungszeugnis kostenfrei ausgestellt.

2.3 Dokumentation
Die Einsichtnahme in das erweiterte Führungszeugnis wird unter Beachtung des Datenschutzes durch den Rechtsträger dokumentiert und das erweiterte Führungszeugnis nach Vorlage zurückgegeben. Die Teilnahme an Präventionsschulungen und -weiterbildungen wird beim Rechtsträger nach Vorlage eines Nachweises dokumentiert. Kenntnis dieses Schutzkonzeptes, Selbstverpflichtung zur Respektierung und Einhaltung des Verhaltenskodexes wird durch eigene Unterschrift gegenüber dem Rechtsträger, der Pfarrei St. Martin Dresden, verbindlich bestätigt. Pastorale Mitarbeitende geben darüber hinaus eine auch arbeitsrechtlich verbindliche Selbstauskunftserklärung ab.
3. VERHALTENSKODEX
Präambel
Der Verhaltenskodex ist zentraler Bestandteil des Institutionellen Schutzkonzeptes. Er ist gedacht als Unterstützung für Einzelpersonen und Teams, die Kinder, Jugendliche sowie schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene im Kontext gemeindebezogener bzw. darüber hinausge-hender kirchlicher Veranstaltungen und Angebote begleiten. Der Verhaltenskodex bezieht sich auf Fragen zu eigenem Verhalten oder Verhaltensweisen im Team. Die Verhaltensregeln sind von allen Begleitenden im Umgang mit jungen Menschen zu beachten.

3.1. Allgemeine Verhaltensregeln
Gestaltung von Nähe und Distanz
Die Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen finden in den dafür vorgesehenen geeigneten Räumlichkeiten der einzelnen Gemeinden unserer Pfarrei bzw. an den von den Veranstaltenden gemeinsam geplanten Orten statt. Veranstaltungsorte werden den Eltern vorab bekannt gegeben. Die genutzten Räumlichkeiten, insbesondere bei Einzelgesprächen, sind jederzeit für befugte Dritte frei zugänglich – ihre Türen also möglichst offen zu lassen.Bei Spielen, Methoden, Übungen und Aktionen achten die Begleitenden darauf, dass die Teilnehmenden sich sicher fühlen können und eine Überschreitung der persönlichen Grenzen der Schutzbefohlenen nicht stattfindet. Die Teilnahme daran ist immer freiwillig. Hierauf werden die Teilnehmenden zu Beginn jeder Veranstaltung hingewiesen.
 
 
Individuelle Grenzempfindungen sollen benannt, ernst genommen und geachtet werden. Schutzbefohlene werden zur Benennung solcher aufgerufen (z. B. zu Beginn jeder Religiösen Kinderwoche (RKW), Start einer Katechesegruppe). Herabwürdigende Kommentare sind zu unterlassen. Grenzverletzungen werden in angemessener Weise thematisiert, unabhängig davon, ob sie von Erwachsenen, Jugendlichen oder Kindern begangen wurden. In unklaren Situationen wird Transparenz für die beteiligten Personen hergestellt und suchen die Begleitenden das Gespräch mit den Eltern und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Während der Aktivitäten ist die Gleichbehandlung aller beteiligten Kinder und Jugendlichen zu beachten. Gleichzeitig gilt das Prinzip der individuellen Beachtung und Beteiligung. Abgesehen von pädagogisch begründeten Ausnahmen darf es hierbei nicht zur Bevorzugung oder Benachteiligung gegenüber anderen kommen. Pädagogisch begründete Ausnahmen werden gege-benenfalls mit Begleitenden oder in der Gruppe besprochen.Schutzbefohlene mit Assistenzbedarf aufgrund von Erkrankung oder Behinderung genießen besondere Achtsamkeit hinsichtlich gleichwürdiger Behandlung und Teilhabe innerhalb der Gruppe.Exklusive Freundschaften zwischen erwachsenen Begleitenden und minderjährigen Schutzbefohlenen verstoßen gegen die Verhaltensregeln, weil ein bestehendes Abhängigkeitsverhältnis dadurch missbraucht wird.
Angemessenheit von Körperkontakt
Körperliche Berührung findet ausschließlich in altersgerechter und dem jeweiligen Kontext angemessener Weise statt. Sie setzt freie und erklär-te Zustimmung durch die schutzbefohlene Person voraus. Unerwünsch-te Berührungen und körperliche Annäherungen, insbesondere in Verbin-dung mit dem Versprechen einer Belohnung oder Androhung einer Strafe, sind zu unterlassen. Im Falle des Tröstens sowie bei einer Ver-sorgung (z.B. Erste Hilfe) bzw. Hilfestellung, die situations- oder ent-wicklungsbedingt notwendig ist, erfolgt Körperkontakt in würdiger und achtsamer Weise. Dem Wunsch einer schutzbefohlenen Person, bei Versorgungen und Hilfestellungen von einer Begleitperson des eigenen Geschlechts oder einer Vertrauensperson betreut zu werden, ist nach Möglichkeit zu entsprechen. Für Schutzbefohlene mit Assistenzbedarf aufgrund von Erkrankung oder Behinderung bedarf es der Absprache mit den Eltern, um eine angemessene Form der Kommunikation, Begleitung und Unterstützung zu finden. Maßnahmen, bei denen es zu missverständlichen Situationen kommen könnte, sind im Team der Begleitpersonen transparent und unverzüglich zu kommunizieren.
Interaktion, Sprache und Wortwahl
Die Kommunikation der Begleitenden ist wertschätzend, respektvoll und generell dem Alter, den Bedürfnissen sowie dem Stand der individuellen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen angemessen.Die Begleitenden achten darauf, dass keine verbale Grenzverletzung, Herabwürdigung, Bedrohung oder Einschüchterung gegenüber einer schutzbefohlenen Person erfolgt.
Jede Form sexualisierter und anderer Gewalt ist zu unterlassen, unabhängig davon, ob diese von Erwachsenen, Jugendlichen oder Kindern aus-geht. Begleitende nutzen hinsichtlich der Intimi-tät und Sexualität eine sachliche und würdevolle Sprache. Über Themen wie Gewalt und Sexualität wird nur aus pädagogisch und inhaltlich nachvollziehbarem Anlass gesprochen. In jedem Fall sind die individuelle Schamgrenze und per-sönliche Integrität der Heranwachsenden zu ach-ten. Eine Sexualisierung der Kommunikation ist unbedingt zu vermeiden.
Zulässigkeit von Geschenken
Finanzielle Zuwendungen und Geschenke an einzelne Schutzbe-fohlene, die in keinem Zusammenhang mit der konkreten Aufgabe der Begleitperson stehen, sind nicht erlaubt. Dazu zählt auch die wiederkehrende Bevorzugung einzelner Schutzbefohlener (z.B. im Leiterbereich sitzen dürfen, die Kerze immer anzünden dürfen). Geschenke an Kinder und Jugendliche müssen angemessen, unei-gennützig sowie transparent sein. Sie dürfen keinen hohen materiellen Wert haben. Eine Ablehnung des Geschenks muss möglich sein.

Disziplinarmaßnahmen, Konsequenzen, logische Folgen von Verhaltensweisen
Die Begleitenden pflegen eine wertschätzende und fehlerfreundliche Kultur des Umgangs untereinander ebenso wie mit den Schutzbe-fohlenen. Jede*r ohne Ausnahme darf kritisiert werden. Kritik erfolgt in konstruktiver, ressourcen- und lösungsorientierter Weise unter Beach-tung der persönlichen Integrität des Gegenübers. Öffentliche Zurecht-weisung erfolgt nur in begründeten Ausnahmen. Grundsätzlich ist ein Gespräch unter 4 Augen bzw. mit 3 oder 4 Personen vorzuziehen.
 
Die angemessene Beziehung zur schutzbefohlenen Person muss auch im Konfliktfall gewahrt bleiben. Starke Konflikte und sich wiederholende Regelverstöße, die sich in relevanter Weise nachteilig auf die Gruppe, andere Personen bzw. die schutzbefohlene Person selbst auswirken, werden grundsätzlich mit der Person selbst, anderen haupt- und ehren-amtlichen Begleitpersonen und den Eltern besprochen.
Gruppenregeln können mit den Schutzbefohlenen gemeinsam erarbei-tet werden. Sie werden in der Gruppe wiederholt besprochen und be-gründet. Bei Verstößen wird an diese erinnert bzw. sie werden erneut erklärt. Schutzbefohlene ergreifen selbst keine Disziplinarmaßnahmen. Sie können jederzeit Rat und Unterstützung der Erwachsenen einholen. Dies wird ihnen bei Bedarf wiederholt erklärt. Sie werden darin unter-stützt, Konflikte in angemessener Weise untereinander zu klären und eine einvernehmliche bzw. für alle Seiten akzeptable Lösung anzustreben.
Verhaltensweisen, die ein kooperatives Miteinander stören, werden fair, transparent, altersgemäß, angemessen und zeitnah angesprochen und wenn notwendig mit einer logischen Folge bzw. Wiedergutmachung
Pfarramt St. Martin
(z.B. Entschuldigung) anstelle von Bestrafung sanktioniert. Dabei sind grundsätzlich Gleichbehandlung und Angemes-senheit zu beachten. Logische Folgen werden nach Möglichkeit vor einem Verstoß bekannt gemacht und können ggf. auch gemeinsam in der Gruppe entwickelt werden.