Es gab in Assisi viel zu entdecken …

In der 2. Woche der Winterferien reisten wir, die Jugend der Gemeinde Dresden-Neustadt, nach Italien, genauer gesagt nach Assisi, der Wirkungsstätte des berühmten Franz v. Assisi. Es waren auch ein paar neue Gesichter dabei: der franziskanische Bruder Natanael aus München und Kai und Elisabeth aus Dresden. Das lud natürlich zu neuen und bereichernden Gesprächen, philosophischer und spiritueller Art, ein.
Nach einer sehr langen Fahrt durch die Alpen und das italienische Flachland, betraten wir totmüde unser Haus in den Bergen außerhalb von Assisi. Nun begann eine Woche, in welcher wir viel über das Leben und das Wirken von Franziskus und Klara in Assisi erfuhren, nicht nur historisch, sondern auch spirituell. Auch lernten wir eine neue Art zu leben kennen, das Leben, der in Assisi zu Hauf anwesenden Franziskanern. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und genossen das wunderschöne Wetter, die altertümliche Stadt und die idyllische Landschaft. Aber wir hatten auch viel Zeit uns selbst in der Stille besser kennenzulernen. Viele nutzten das um vor den Abiturprüfungen nochmal zur Ruhe zu kommen. In dieser Zeit der Kontemplation bekamen wir immer andere Fragen über die wir uns Gedanken machen konnten, alles unter dem Thema „Zeit“.
Es gab in Assisi viel zu entdecken. Wir besuchten z.B. die Rocca, San Rufino, San Damiano und die riesige San Francesco Kathedrale. Wir bekamen tolle Führungen und Informationen aus erster Hand, von Franziskanern. Man konnte sich ein tolles Bild von Assisi und seiner Bedeutung für die Christenheit machen. Dabei kam der Spaß natürlich nicht zu kurz, wir hatten einen Tag an welchem kein Programm geplant war und wir machen konnten was wir wollten. Einige nutzen das, um nach Assisi zu wandern, andere wanderten alleine in die Berge. Auch nutzen wir den Steinofen unseres Hauses um die beste Pizza aller Zeiten zu backen.Nach einigen Tagen mussten wir uns wieder auf die lange Rückreise machen. Wir setzten unseren Mitreisenden Franziskaner in München ab und nutzten die Gelegenheit um die Bruderschaft dort kennenzulernen und einen kleinen Gottesdienst zu feiern. Anschließend ging es noch ins Augustiner Brauhaus um einen würdigen Abschluss zu zelebrieren.

Leo Henze