Starkmachtag für Kinder am 23.11.2019 10 Uhr

Dringend erwachsene Helfer für diesen Starkmachtag gesucht – patricia.maerz@st-martin-dresden.de

Do 07. November, 19 Uhr – Helferschulung im Jugendraum des Pfarrhauses St. Martin
Mi 13. November, 19:30 Uhr – Elternabend im Saal des Pfarrhauses St. Martin
Dein Körper gehört Dir.“ / „Vertraue Deinem Gefühl.“/ „Du hast ein Recht, nein zu sagen.“ / „Du darfst bedrückende Geheimnisse weitererzählen.“ / „Du hast ein Recht auf Hilfe.“ / „Keiner darf Dir Angst machen.“

Orientiert an diesen Grundsätzen thematisiert der Stark-Mach-Tag unterschiedlichste Alltagssituationen von Grenzüberschreitungen, von leichter körperlicher Gewalt bis hin zu sexuellem Missbrauch, die Kinder erleben könnten. Dieser Tag stärkt die Kinder präventiv. Sie erfahren Stärkung: durch die Gemeinschaft und die Freude beim Spielen, aber ganz besonders durch das Erleben der Inhalte, wo sie viel über sich selbst, ihre Rechte und ihre Gefühle lernen können.
Im Mittelpunkt des Tages steht das Clownstheaterstück „Das ist nicht witzig“. Kiki Kokolores und Clown Tomtom erleben gemeinsam mit den Kindern verschiedene Situationen von Nähe und Distanz und schlüpfen dabei in viele verschiedene Rollen.
Was tun, wenn der Opa stinkt oder die Tante einen immerzu abkusseln möchte?
Hier sind die Kinder gefragt, um gemeinsam mit den Clowns Lösungen zu finden. Und als Emma (gespielt von Kiki Kokolores) dann auch noch von ihrem Onkel bedrängt wird, ist es gut zu wissen, wen man alles um Hilfe fragen kann, wenn man selbst nicht mehr weiterweiß …
Der Stark-Mach-Tag wurde in Zusammenarbeit der Kinder- und Jugendseelsorge in Vernetzung mit der Präventionsstelle des Bistums Dresden-Meißen entwickelt. Unterstützt wurde die Erarbeitung durch die Beratung der Opferhilfe Sachsen e. V. (Dresden).
Herzliche Einladung zum Starkmachtag für Kinder (Präventionsprojekt)am 23.11.2019 von 10 -16 Uhr
Parallel zum Angebot für Kinder wird um 14 Uhr in der Kirche St. Martin Pater Jeran einen Vortrag zum Thema „Sexueller Missbrauch in der Kirche und anderswo“ für Erwachsene halten. Im Anschluss wird das Präventionskonzept unserer Pfarrei, an dem eine Arbeitsgruppe 1 Jahr gearbeitet hat, veröffentlicht werden.

Patricia März, Thaddäus Posielek