11.09. Gemeindetreffen St. Josef Pieschen

Gemeindetreffen im September und Oktober 2022

Mit all den Gedanken/ Erkenntnissen und Impulsen aus der Klausur wollen wir Hauptamtlichen mit allen Interessierten ins Gespräch kommen. Herzliche Einladung zu Austausch, Diskussion und Vision!

Sonntag, 04. September – Gemeinde Neustadt

10:45 Uhr Hl. Messe – Familiengottesdienst, anschließend Imbiss und Gemeindetreff

Sonntag, 11. September – Gemeinde Pieschen

9:00 Uhr Hl. Messe – Familiengottesdienst, anschließend Kirchencafe und Gemeindetreff

Sonntag, 09. Oktober – Gemeinde Weißer Hirsch

10:45 Uhr Hl. Messe, anschließend Gemeindetreff


quo vadis commuitatis, quo vadis parochialis – Diese Fragen beschäftigen derzeit viele Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche/n. Synodaler Weg, Strategieprozess, Mitgliederschwund, Corona und wie jetzt weiter, immer größere Verwaltungseinheiten, Heimatverlust … Dies sind nur ein paar Stichpunkte, die hinter den Fragen stehen, welche diese Fragen vorantreiben? – auch in unserer Pfarrei St. Martin mit ihren sieben Gemeinden.

9+1+1= das Pastoralteam + unsere potentielle FSJlerin + unser Prozessbegleiter haben sich vom Morgen des 16.05. bis zum Mittag des 18.05. nach Schmochtitz in Klausur begeben, um intensiv über die aktuelle Situation, über Wünsche und Hoffnungen, über Ängste und Aufbruchszeichen, über Probleme und Herausforderungen zu sprechen.

Zunächst stand am Montagvormittag eine Analyse an: Was ist in den letzten 3,5 Jahren in und mit der Pfarrei, den Gemeinden, den Hauptamtlichen und dem Ehrenamt geschehen. Zugleich wurden die Fragen gestellt: Was erwarte ich in den nächsten 3,5 Jahren für die Pfarrei und die Gemeinden, für und von den Hauptamtlichen und dem Ehrenamt? (Dazu hatten wir im Vorfeld die einzelnen Mitglieder der Ortskirchenräte um ihre Einschätzung gebeten.)

Vieles, was uns von den OKRs gespiegelt und mitgeteilt wurde, haben wir gleich oder ähnlich wahrgenommen. Der Nachmittag war dann bestimmt von den Überlegungen: Welche Anforderungen (sind wenig bis gar nicht veränderbar, z.B. Personalmangel) und Herausforderungen (diese können wir mitgestalten, z.B. Kommunikation) ergeben sich aus den gesammelten Punkten und objektiv von außen auf uns zukommenden Dingen.

Aus der Menge dieser An- und Herausforderungen haben wir am Dienstag, nachdem wir eine Priorisierung vorgenommen hatten, uns an drei Themenkomplexen ‚abgearbeitet‘.

  1. „Wieviel Zentralismus hilft/hindert?“,
  2. „Kommunikation; Zuständigkeit/Erreichbarkeit“,
  3. „Was wollen wir den Menschen mitgeben? – Botschaft“

Die ersten beiden Themenkreise haben uns an diesem Tag bis ca. 21:00 Uhr beschäftigt. Wir haben geredet, gerungen, gelacht, Ideen gesponnen und wieder verworfen, aufeinander und auf Gott gehört, …. Die Botschaft, die wir verkünden dürfen, zog sich wie ein roter Faden durch die Klausur. Wir möchten unsere Ideen und Gedanken mit Ihnen teilen. Aber all die Gedanken, die wir gesponnen haben, hier darzustellen, sprengte den gegebenen Rahmen. Deshalb werden wir zuerst den Räten berichten und dann in dezentralen Gemeindetreffen mit Ihnen ins Gespräch kommen. (Über Orte und Zeiten werden wir mit den OKRs beraten.)

Es waren intensive zweieinhalb Tage. Es waren Tage, in denen wir als Team auf unsere Gemeinden und auf uns geschaut haben. Es waren Tage, in denen wir auch Ihre Begleitung spüren durften. Dafür danken wir Ihnen herzlich. Unsere Klausur kann für uns alle ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Pfarrei und Gemeinden sein.
Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam angehen.

Pfarrer Ludger M. Kauder, im Namen des ganzen Teams