Kneipenbesuch mit Stern und Spendenbox 2019

Es ist Freitag um sieben Uhr abends.
Nach längerer Kostümwahl und Liedprobe („zwei reichen, mehr bekommen wir nicht auf die Reihe“) machen wir uns auf den Weg – und sind zu früh für die Neustädter.

Also abwarten und dann kurz vor acht ein erneuter Versuch, diesmal klappt es.

Anfangs eher zaghaft nach jeder weiteren Kneipe etwas schwungvoller, unterbrechen wir singend den Freitagabendsuff – mit verbesserungswürdiger Gesangsqualität, wie uns mitgeteilt wurde. Das stört uns jedoch weniger, es ist ja für einen guten Zweck, da wird auch die Begegnung mit zwei Lehrerinnen hingenommen.

Versprecher machen sympathisch, in Restaurants kommen wir besser an als in Bars und den Segen an der Tür wollen alle. Im Erfolgsrausch legen wir unseren Auftritt noch unangemeldet in einigen Lokalen hin und haben am Ende trotz geringerer Teilnahmequote den gleichen Betrag wie letztes Jahr gesammelt.

Darum geht es jedoch nicht nur, wir haben als Sternsinger auch eine Botschaft und obwohl wir zwischendurch auch mal für einen Karnevalsverein gehalten werden, gibt es doch genügend „Oh die Sternsinger“ – Ausrufe, interessiert Schauende und Nachfragen.

Zu den Projekten, zum Sternsingen und zu uns – wir geben Auskunft über Kinder in Peru, vierzig- und dreijährige Traditionen und bekommen Begeisterung. Im Endeffekt also ein erfolgreicher Abend.

Alwine Bischoff