Liturgie am Montag – 11.Mai

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Zum Beginn: Heil’ger Geist, komm, wirke unter uns

https://www.youtube.com/watch?v=XAgtwBjaPjQ

 

Komm Heiliger Geist wirke unter uns – Kyrie Eleison

Atem Gottes wirke unter uns – Christe Eleison

Komm Heiliger Geist berühre uns – Kyrie Eleison

 

Aus dem Evangelium nach Johannes 14, 21-26

 

Wenn ich das Evangleium von heute höre, komme ich nicht umher mich an meine persönlichen Erfahrungen mit Jesus zu erinnern. Was ist bei mir persönlich von ihm „hängengeblieben“ oder welche Bedeutung hat sein Leben heute für mein Denken und Handeln?

Vielleicht waren es die Erfahrungen und Begegnungen mit den Menschen in meinem Leben gewesen die mich mehr zu ihm führten und somit auch zueinander? Vielleicht war es dann eben Pfingsten gewesen, jeden Tag,  jedes mal aufs Neue?

Der Geist Jesu hat einen Namen; Wir nennen ihn: Der Heilige Geist und steht im Einklang mit dem Vater.

Aus dem Geiste Jesu zu handeln ist wie ein Geburtstag mitten im Alltag, wie ich finde.

Doch was macht den Geist Jesu aus?schauen Sie auf Ihre perönlichen Erfahrungen mit Jesu. Nehmen Sie sich Zeit dafür oder schreiben Sie sich die Erfahrungen auf oder sprechen Sie darüber mit jemanden andern. 

Stille

 

Später kam mir in den Sinn ein Text von Charlie Chaplin. Er schrieb ihn zu seinem 70. Geburtstag, am 16. April 1959.

Ich lade Sie ein, den Text zu betrachten und diesem Geist nachzuspüren:


Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man REIFE.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigne Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangst nannte ich das „Gesunden Egoismus“,

aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weiniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.


Als ich mich zu lieben begann,

da erkannte ich, dass mich mein Denken

amrselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anfordete,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.


Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinader

und es enstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !


Alles Gute zu Ihrem Geburtstag, überall da, wo Sie aus dem Geist Jesu leben.

Ehre sei dem Vater

 Ehre sei dem Sohne

Ehre sei dem Heiligen Geist.

Wie Anfang so auch jetzt und alle Zeit.

Amen

 

Franz-Josef Herzog

Bilder privatissime:)