Liturgie am Samstag, 16. Mai

Wir beginnen unseren Gottesdienst:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Zu Beginn:
können Sie das Lied „Aufstehn, aufeinander zugehn“ (Liederwald Nr. 7) singen oder sprechen.
Wer keinen Liederwald zu Hause hat, der kann sich Lied auch unter:
https://www.youtube.com/watch?v=QFzvN64zty8 anhören.
Wer selber singt, kann ja den Ton von youtube ausschalten und beim Singen ‚nur‘ schauen.

Gebet:

Guter Gott, wir danken Dir für die Ruhe der Nacht.
Wir danken Dir, dass wir uns erholen konnten.
Vor uns liegt ein neuner Tag.
Du weißt, was er für uns bereithält.
Du weißt, was und wer heute alles auf uns zukommt.
Lass uns heute so reden und handeln,
dass die Menschen, denen wir heute begegnen,
etwas von Dir und Deiner Liebe entdecken können.
Darum bitten wir Dich durch Jesus Christus.
Amen

Biblischer Text:

„So spricht der Herr:
Ich bitte dich, Vater für sie: Lass sie eins sein in uns, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ (Joh l7, 20-21)

Zur Betrachtung:

Wir erleben eine Kirche, die (immer noch) gespalten ist in verschiedene Konfessionen und Glaubensrichtungen.
Wir erleben eine Kirche, die (immer noch) gespalten ist in progressiv und konservativ.
Wir erleben eine Kirche, die (immer noch) nur auf dem eigenen Standpunkt/en verharrt.
Wir erleben eine Kirche, die (immer noch) dem Wort Jesu nicht gerecht wird.
Wir erleben Menschen (mich selbst?), die unter den Spaltungen leiden.
Wir erleben Menschen (mich selbst?), die sich nach Kräften dafür einsetzen, die Spaltung zu überwinden.
Wir erleben Menschen (mich selbst?), die immer neu versuchen, den Auftrag Jesu in die Tat umzusetzen.

Fürbittgebet:

Diese Nöte, diese Sorgen, diese Menschen, uns selbst lasst uns vor Gott tragen:

  • Herr, schenke Du die Einheit Deiner Kirche
  • Herr, schenke Du Gedanken, die zur Einheit führen
  • Herr, schenke Du Deinen Geist den Menschen, die sich für die Einheit einsetzen
  • Herr, schenke Du …

Alle Bitten, alle Sorgen um die Einheit, alles dürfen wir im „Vater unser“ vor Gott tragen.

Gebet:

Guter Gott,
danke, dass Du Deine Kirche auch in all ihrer Zerrissenheit nicht allein lässt.
Lass uns immer wieder darum bemüht sein, aufeinander zuzugehen.
Schenke uns immer neu den Mut zum ersten Schritt.
Amen.

Abschluss:

„Wo Menschen sich vergessen“ (GL 830)

 

Text: Ludger M. Kauder
Bild: Einheit der Gegensätze – Quelle: Pfarrbriefservice