Liturgischer Impuls am Freitag, 17. Dezember

42 Generationen

Lichtruf:
Im Namen unseres Herrn Jesus Christus: Licht und Frieden. A: Dank sei Gott.

Lied:
Mache dich auf und werde Licht. Mache dich auf und werde Licht.
Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt.

Zur Eröffnung:
Seht, der Herr kommt zu uns, er ist das Licht der Welt und schenkt uns ewiges Leben.

Kyrie:
Herr Jesus Christus, du bist das Licht in unserer Dunkelheit. Herr, erbarme dich unser.
A: Herr, erbarme dich unser.
Als du mit den Menschen gesprochen hast, ist ihnen ein Licht aufgegangen. Christus, erbarme dich unser.
A: Christus, erbarme dich unser.
Du hast das Licht weitergegeben und es wurde in die Welt getragen. Herr, erbarme dich unser.
A: Herr, erbarme dich unser.
Wir vertrauen auf dich, und erbitten dein Erbarmen, dass wir nun im Licht deines Glanzes diese Feier begehen können. Amen.

Evangelium nach Mt 1, 1-17
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:
Abraham war der Vater von Isaak,
Isaak von Jakob,
Jakob von Juda und seinen Brüdern.
Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar.
Perez war der Vater von Hezron,
Hezron von Aram,
Aram von Amminadab,
Amminadab von Nachschon,
Nachschon von Salmon.
Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab.
Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut.
Obed war der Vater von Isai,
Isai der Vater des Königs David.

David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war.
Salomo war der Vater von Rehabeam,
Rehabeam von Abija,
Abija von Asa,
Asa von Joschafat,
Joschafat von Joram,
Joram von Usija.
Usija war der Vater von Jotam,
Jotam von Ahas,
Ahas von Hiskija,
Hiskija von Manasse,
Manasse von Amos,
Amos von Joschija.

Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.
Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von Schealtiël,
Schealtiël von Serubbabel,
Serubbabel von Abihud,
Abihud von Eljakim,
Eljakim von Azor.
Azor war der Vater von Zadok,
Zadok von Achim,
Achim von Eliud,
Eliud von Eleasar,
Eleasar von Mattan,
Mattan von Jakob.
Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias;
von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.

Im ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.

Auslegung
Wie eine lange Kette zieht sich das Licht Gottes durch die Zeiten. Für jede der 42 Generationen haben wir eine Kerze entzündet bis hin zu Maria.
Jesus ist nicht vom Himmel gefallen.
Er ist bei uns seit Anbeginn der Zeit, er hat sich Abraham in besonderer Weise offenbart und begleitet sein Volk seit dem in seiner Fürsorge und Liebe.
Und sein Volk gibt seitdem den Glauben in Treue weiter.

Wie die Kerzen das Licht und die Flamme nicht selber machen können,
können wir auch den Glauben nicht selber machen.
Wenn eine Kerze verlischt, muss sie von einer anderen neu entzündet werden.
Auch unser Glaube ist auf die anderen angewiesen.
Ebenso sind die anderen auf uns angewiesen,
damit wir das Licht Gottes immer wieder an sie weiterschenken.

Psalm 78
R Gott hat dich gesegnet auf ewig. Ich rühme deinen Namen durch alle Geschlechter. R

Lausche, mein Volk, meiner Weisung!
Neigt euer Ohr den Worten meines Munds!
Ich öffne meinen Mund zu einem Spruch;
ich will Geheimnisse der Vorzeit verkünden.

Was wir hörten und erfuhren,
was uns die Väter erzählten,
das wollen wir ihren Kindern nicht verbergen,
sondern dem kommenden Geschlecht erzählen:

die ruhmreichen Taten des HERRN und seine Stärke,
die Wunder, die er getan hat.
Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob,
Weisung gab er in Israel

und gebot unseren Vätern, ihre Kinder das alles zu lehren,
damit das kommende Geschlecht davon erfahre,
die Kinder, die noch geboren werden;
sie sollen aufstehen und es ihren Kindern erzählen,

damit sie ihr Vertrauen auf Gott setzen,
die Taten Gottes nicht vergessen und seine Gebote bewahren
und nicht werden wie ihre Väter,
ein Geschlecht voll Trotz und Empörung,

ein Geschlecht, dessen Herz nicht fest war
und dessen Geist nicht treu zu Gott hielt.
Doch den Stamm Juda erwählte er,
den Berg Zion, den er liebt.

Dort baute er sein hoch ragendes Heiligtum,
so fest wie die Erde, die er für immer gegründet hat.
Und er erwählte David, seinen Knecht;
er holte ihn weg von den Hürden der Schafe,

von den Muttertieren nahm er ihn fort,
damit er Jakob weide, sein Volk, und Israel, sein Erbe.
Und er weidete sie mit lauterem Herzen
und führte sie mit klugen Händen.

R Gott hat dich gesegnet auf ewig. Ich rühme deinen Namen durch alle Geschlechter. R

Lied GL 94, 3. Strophe:
Bleib bei uns Herr, im Dunkel unsrer Sorge.
Du bist das Licht, das niemals mehr erlischt.
Bleib bei uns Herr, bei Dir sind wir geborgen.
Führ uns durchs Dunkel bis der Tag anbricht.

Fürbitten:
Herr Jesus Christus, Dein Licht leuchtet durch die Generationen, es erleuchtet und wärmt uns.
Höre unsere Bitten:

Für alle, die in diesen Tagen nur Materielles im Sinn haben. (Stille)
A.: Erleuchte und wärme sie.
Für alle, die in diesen Tagen schwer arbeiten müssen. (Stille)
A.: Erleuchte und wärme sie.
Für alle, die in diesen Tagen einsam sind. (Stille)
A.: Erleuchte und wärme sie.
Für alle, die in diesen Tagen den Weg zu Dir nicht mehr finden. (Stille)
A.: Erleuchte und wärme sie.
Für alle, die du bald zu dir rufst. (Stille)
A.: Erleuchte und wärme sie.
In deinem Licht finden wir den Weg und das Ziel und wandeln nicht in der Finsternis. Dir sei Lob in Ewigkeit.
A.: Amen.

Wir wollen beten, wie der Herr uns zu beten gelehrt hat:
Vater unser
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen:
Der HERR segne uns und behüte uns. Der HERR lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig. Der HERR wende uns sein Angesicht zu und schenke uns Frieden.

(Christoph Nitsche)