Liturgischer Impuls am Freitag, 24. Dezember

Evangelium nach Lukas 1, 67-79
[…] Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Lied zum Evangelium GL 231:
O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Riegel für.

O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß, im Tau herab, o Heiland, fließ.
Ihr Wolken, brecht und regnet aus den König über Jakobs Haus.

O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd, dass Berg und Tal grün alles werd.
O Erd, herfür dies Blümlein bring, o Heiland, aus der Erden spring.

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal, komm, tröst uns hier im Jammertal.

O klare Sonn, du schöner Stern, dich wollten wir anschauen gern;
o Sonn, geh auf, ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.

Hier leiden wir die größte Not, vor Augen steht der ewig Tod.
Ach komm, führ uns mit starker Hand vom Elend zu dem Vaterland.

Auslegung:
Heute entscheidet sich, ob der Heiland kommt. Und das liegt nicht am Heiland selbst, der wird in der Krippe liegen, so wahr uns Gott helfe. Aber wo werden wir sein? Und was werden wir sehen? Ein kleines Kind oder den Retter der Welt? Es liegt an uns! Noch bleiben uns kostbare Stunden der Vorbereitung.

Segen:
Dazu segne uns der dreifaltige Gott, der + Vater, der + Sohn und der + Heilige Geist. Amen,

(Christoph Nitsche)