Liturgischer Impuls am Montag, 22. März 2021

Herz In den Tagen auf Ostern hin möchte ich Sie einladen zum Innehalten und Nachdenken über unser Sein, jede Woche aufs Neue unter dem Thema „Auf gutem Grund gebaut“.
Oft bleibt im Alltag nicht viel Zeit dafür, aber vielleicht kann die Fastenzeit Raum und Zeit schaffen.
Heute soll das Thema „ In Liebe vereint sein mit Gott“ im Mittelpunkt stehen.
Lied:                Wo die Güte und die Liebe (GL 442)

Tagesgebet
Herr, du schenkst Licht, du schenkst Leben und kommst uns mit Deiner Liebe entgegen. Im „Ja sagen“ wirkt sie fort  – in die Welt hinaus. Lasse mich still werden, dir nahekommen, deiner Liebe in meinem Leben nachgehen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen

Text in Anlehnung an die Bibelstelle 1. Johannes 4,11-15

entgegenkommende Gottesliebe
uns geschenkt
daraus können wir lieben
einander verbunden in liebe
darauf vertrauend
in Gott bleiben
Gott in uns seiend

Impuls

„Gottes Liebe ist so wunderbar, so wunderbar groß“ so heißt es in einem Lied. Ja, deine Liebe ist groß, dass hast Du uns gezeigt und uns deinen Sohn geoffenbart.

Deine Liebe hast du mir geschenkt, ich darf mich umhüllt fühlen. Ich darf darauf vertrauen, dass ich im tiefsten meines Daseins geliebt bin von dir  – bedingungslos, vorbehaltlos mit all meinen Schwächen, Sorgen und Nöten. Wenn ich mich zu dir hin öffne, dann kannst du bei mir einkehren, mich durchdringen voll und ganz. Wenn ich die Erfahrung gemacht habe geliebt zu sein, dann kann ich lieben, kann Liebe aus mir herauswachsen lassen und ich kann dem anderen liebevoll begegnen. Ich kann die Liebe nicht krampfhaft festhalten, sie will geteilt werden und dann erfahre ich diese in Fülle.

Im Wissen um deine allumfänglichen Liebe und durch die Annahme deines Sohnes, den du uns  geschenkt hast, darf ich darauf vertrauen, dass du in mir bist und ich in dir.

Fragen

Wo komme ich mit Gottes Liebe in Berührung?
Habe ich das „Eins sein“ mit ihm erfahren dürfen?
Wie kann ich seine Liebe teilen?

Gebet

Du bist Liebe,
Vater im Himmel,
so sagt dein Wort.
Du bist Liebe,
so rufen wir alle,
in unserer Schwachheit und in unserer Kraft,
in guten wie in bösen Tagen.
Du bist Liebe,
heiliger Vater, gütiger Jesus, Heiliger Geist.
In diese Liebe hinein sind wir alle geborgen
mit unserem ganzen Leben,
das wir in Freud und Dank vor dir
und mit dir leben dürfen.
Du bist Liebe,
weil du mitten unter uns bist,
weil du unsere Schwachheit und Armut
barmherzig ansiehst und nicht richtest.
Du umschließt und tröstest uns unendlich
mit deiner Gegenwart.
Du bist Liebe,
heiliger Vater, ewiger Gott, dreieinige Liebe.

(Hanna Hümmer)

Lied     Ubi caritas et amor (GL 285)

(Dorit Nitsche)