Moin Moin gilt als Geschwätz in Hamburg!

Die Pieschner Jugend macht Hamburg unsicher

Die hippe Stadt mit Herz und Hafen. Für uns war es klar: Die nächste Jugendfahrt musste nach Hamburg gehen.
In den Herbstferien am Sonntag dem 20.10.2019 ging es dann mit dem Bonibus los. Als unsere sechsköpfige Gruppe gegen Abend ankam, wurden wir mit einem freundlichen Moin begrüßt und in unsere Unterkunft für die nächsten drei Nächte gebracht, in der Katholischen Gemeinde St. Annen am Ochsenzoll.
Viel Schönheitsschlaf blieb uns nicht, denn am Montag standen wir früh auf. Das Hamburger Rathaus und die Landungsbrücken warteten darauf, von uns besichtigt zu werden. Auch einen Spaziergang durch St. Pauli ließen wir uns nicht entgehen.

Da die meisten von uns nun in einem Alter sind, in dem man sich Gedanken über ein Studium machen sollte, kam uns das anschließende Gespräch mit dem Franziskaner Pater Thomas sehr gelegen, welches wir im Voraus engagiert hatten. Er arbeitet bei der KHG – der katholischen Hochschulgemeinde in Hamburg. Die interessante Unterhaltung und die willkommene Atmosphäre bescherten uns einen schönen Aufenthalt, was aber vielleicht auch an den gemütlichen Sofas lag.

Natürlich mussten wir auch das Miniaturwunderland besuchen. Mit großen Augen betrachteten wir fast zwei Stunden lang die kleinen Miniaturwelten und entdeckten dabei viele Dinge. Am Abend besuchten wir noch unser ehemaliges Jugendmitglied Thaddäus, der inzwischen in Hamburg eine Ausbildung macht. Mit einem entspannten Abend im Schanzenviertel ließen wir den Tag ausklingen.

Im Dungeon Hamburg

Ganz nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ begann auch der Dienstagmorgen früh. Doch anstatt weiter die Stadt zu besichtigen, begaben wir uns in Hamburgs grauenhaftestes Gebäude – den Dungeon.

Nach anderthalb Stunden gruseliger Show, grandiosen Schauspielern und sogar einem freien Fall mussten wir erstmal durchatmen. Und wo geht das besser als auf der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie? Da unser Zeitplan aber ganz schön voll war, ging es sofort weiter zu unserem nächsten Programmpunkt. Nach einer Stärkung mit einer Currywurst fuhren wir mit der Fähre nach Finkenwerder. Dort trafen wir Schwester Miriam aus dem Karmelorden. Für uns völlig neu und daher faszinierend war es, ihre Geschichte über ihren Weg in das Kloster zu erfahren. Wir durften auch an der Vesper der Schwestern teilnehmen. Mit völlig neuen Eindrücken und Erfahrungen verließen wir Finkenwerder und begaben uns in das schöne Viertel Altona. Dort stattete unser Jugendbegleiter Franz Josef einem Barber noch einen Besuch ab.

Und was wäre eine Hamburgfahrt ohne einen Besuch der Reeperbahn? In einem Irish Pub spielten wir am Abend bei gemütlicher Atmosphäre Mau Mau und ließen unsere Fahrt noch einmal Revue passieren, bevor es dann am Mittwoch wieder zurück nach Dresden ging.

Insgesamt war es für uns ein sehr schöner Kurzurlaub in Hamburg. Auch wenn wir das ein oder andere Mal nach einer Bahn rennen mussten, hatten wir kaum Stress und gingen alles entspannt an. Fast ohne Plan oder Programm sind wir hingefahren und fuhren mit vielen neuen Eindrücken und tollen Erlebnissen wieder zurück. Dabei hatten wir eine gute Mischung aus Bildung, Kultur und Spaß. Mal sehen wo es uns das nächste Mal hintreibt, und noch schöner wäre es, wenn dann auch andere Jugendliche aus unserer Pfarrei St. Martin mitfahren würden:) 
Eure Pieschner Jugend aka die Pieschner Pumas