Die Kraft der Vier – Vesper am 29.09.19

Alle 4 Chöre unserer Pfarrei sangen vereint und auch jeder Chor einzeln die letzte Vesper des Jahres vor der Winterpause in Moritzburg. Es ist wirklich eine Kraft und hat viel Freude gemacht. Und bei Kuchen und Schokolade aus einer RKW-Schale mit dem Motto „Die Kraft der 4“ tauschten wir die verschiedensten Erfahrungen in den Gemeinden aus. Das nächste Mal singen wir zum 1. Geburtstag unserer Pfarrei und freuen uns schon drauf. Ja auch 30 Jahre nach der friedlichen Revolution kann das Größer werden, das Zusammenschließen ein Segen sein.
Schon die gemeinsame Probe hat in einem so großen Chor Freude gemacht, erst recht das Singen in diesem schönen Raum. Begonnen haben wir draußen im Freien mit einem gemeinsamen Gebet und drinnen mit dem Vesperruf „Oh Gott komm mir zu Hilfe“.
Wie hat sich mein eigenes Gottesbild und unsere Kirche insgesamt verändert. Nicht der „Herr Pfarrer“ richtet es, sondern ein jeder von uns, der singend oder betend seine Stimme erhebt. Und das ist eine Kraft, die uns in eine neue Woche begleiten wird.
Uta Graba

In der Vesper erklang Geistliche Chormusik von Josquin Desprez, Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Balthasar Resinarius, Johannes Jeep …
begleitet wurden wir von Daniel Kurz – Laute und Carsten Heyder – Violone, bzw. Marco Gulde an der Orgel. Unter seiner Leitung stand die Vesper. Danke auch den anderen Chorleitern Eva Knauer und Jochen Schubert bzw. Christoph Nitsche für das geistliche Wort.

Und … ein Dank an die Zuhörer … mit seinen Worten hieß es :
„Ich will sie gerne loben, dass Sie sich aufgemacht haben, um diese Stunde hier zu verbringen. Aber als Christ ist es eben auch so: Wenn ich etwas erkannt habe als gut und richtig, dann habe ich auch den Auftrag, das weiterzutragen.

Wenn es Ihnen also in der kommenden Woche gelingt, auch Anderen eine Begegnung zu schenken, in der nicht nur geredet wird, sondern wo Worte, Nähe und Zeit eine besondere Wirkung entfalten dürfen, dann tragen Sie göttliches Handeln in die Welt hinaus. Wenn es mal nicht um Bewertungen, abrechenbare Erfolge oder besser – schlechter – Vergleiche geht, sondern darum, als Mensch wahrgenommen zu werden, dann wandeln sie auf Jesu Spuren. Und dann muss sich vielleicht sogar Abraham wundern, was alles geschehen kann!

Christoph Nitsche (weiterlesen)