Liebe Gemeindemitglieder in St. Hubertus,

mit dem heutigen Ostertag wenden wir unseren Blick von dem dunklen Grab, das unser Herz schwer und traurig macht, hin in Richtung der Auferstehung von den Toten. Diese Änderung des Blickwinkels ist kein Wegschauen, die Traurigkeit des Grabes bleibt uns jederzeit bewusst. Wir erkennen aber eine neue Dimension, die wir kaum begreifen können und daher gerne mit dem Bild des Himmels, Sinnbild für unendliche Weite, in Verbindung bringen.

Das Bild des Himmels hat die Sängerin Pe Werner in ihrem Lied „Fliegen“ wunderbar beschrieben:

Hol mich aus dem Asphaltgrau
Trag mich ins Unendlichblau
Fern – so fern der Wirklichkeit
Süße Schwerelosigkeit
Heb mich über’s Wolkenmeer
Als gäb’s keine Wiederkehr
Fern – so fern der Traurigkeit
Seelenfederleichtigkeit

Wir wünschen Ihnen als Ortskirchenrat St. Hubertus, dass Sie die himmlische Freude dieses Festtages erfasst und dass Sie diese Freude in Ihr persönliches Umfeld hineintragen.


Foto: Maria Schmidt