1 Jahr Arbeit an unserem Pastoralkonzept

Das „Team Pastoralkonzept“, das teilweise bis zu 20 interessierte Pfarreimitglieder umfasste, hat zum Jahrestag ein besonderes Geschenk bekommen, ein herzliches Dankeschön vom gesamten hauptamtlichen Pastoralteam. Seit einem ganzen Jahr arbeiten wir daran, diesen „Entwurf eines pastoralen Weges für die Pfarrei St. Martin“ zu erstellen. Ergänzungen und Anregungen zu Teilbereichen erhielten wir von den Seelsorgeräten und einigen Einzelpersonen. Auch während des Lock-Downs wegen Corona ruhte die Arbeit daran nicht. Gerade die virtuellen Begegnungen waren allerdings auch anstrengend – und manchmal waren es nur Einzelne, die immer wieder an den offenen Punkten dran blieben.

Bei unserem Treffen am 3. Juli „live in Pieschen“ war das Gleichnis vom gläubigen Thomas unser Wort-Gottes. Gerade dadurch, dass wir wieder in einem Raum beisammen sitzen konnten, spürte ich, wie wichtig mir dieser Kreis geworden ist. Und auch wenn der Beginn mit dem Bibel-Teilen Zeit braucht, freue ich mich auf die Worte der anderen. Das Wort Gottes und die Resonanz, die es in uns hervorruft, war das die Basis unserer Textarbeit.

Wie schwer es ist, nach dem Lock-Down sich wieder aufzuraffen, in die Kirche zu gehen, den sonst gewohnten Chorabend im Dienstalltag nicht zu vergessen, die Treffen der verschiedenen Kreise auch mit Hygieneregeln wieder anzuschieben, erfahre ich in vielen Gesprächen. Das Pastoralkonzept, soll kein Dienstplan sein, sondern Sehnsüchte und Visionen für unser christliches Miteinander formulieren. Wir sind zuversichtlich, dass nicht die Bequemlichkeit siegt, sondern fragende, suchende Menschen sich auf den Weg machen und gemeinsam Gott (den Himmel …) in unserem Sonn- und Alltag suchen. Die Handlungsfelder, wie das Gelingen kann, formulieren wir derzeit noch.

Am 17.Juli gibt es vor der Sommerpause ein letztes Treffen, bei dem der erste Entwurf hoffentlich fertig wird.

Uta Graba