5. Treff Pastoralkonzept 11.10.2019

5. Treffen Team Pastoralkonzept – 11. Oktober 2019


Nächstes Treffen: 15.11.2019 St. Josef 19.00 Treffen Gemeindesaal
Anwesend: Martin Geibel, Uta Graba, Claudia Hanke, Pedro M.J. Holzhey, Ansgar Klinitzke, Susanne Klinitzke, Leonhard Kress, Marius Kroschel, Angelika Lang, Franz-Georg Lauck, Elisabeth Meuser, Alexander Narr, Sabine und Thomas Neß, Thaddäus Posielek, Sven Schlittermann, Patricia Sorek, Rolf Günther Thiel
Entschuldigt: Martin Arnhold, Martin Dritschler, Edith Fuchs, Rebekka-Chiara Hengge, Steffen Hollmann, Christoph Kern
Protokoll: Thaddäus Posielek

1. Begrüßung – wie bin ich heute da?
2. Wort-Gottes-Liturgie Lk 17,11-19
3. Sich erinnern: ich bin vom Herrn gerufen
4. … vom Herrn als Glieder in seinen Leib gerufen
5. Sammeln – Schlussrunde

3. BERUFEN ZUR EUCHARISTISCHEN KIRCHE – sich erinnern – ich bin vom Herrn gerufen VON HEINRICH KOCH
… wir sind ekklesia – das heißt: vom Herrn herausgerufen …
… Sein Ruf ergeht an mich … ist der Anfang der Beziehung zu Ihm und macht mich zur Kirche … auf Seinen Ruf hören und antworten …
notwendig: Raum zum Hören … Stille … Gebet … geistliche Gespräche … gemeinsames hören auf Sein Wort …

4. Wir sind eucharistische Kirche: vom Herrn als Glieder in seinen Leib gerufen
Der Kern der Botschaft Jesu Christi ist, dass Gott für jeden von uns ein großes Herz hat. Deshalb leben wir und deshalb werden wir aus dieser Treue Gottes zu uns heraus auch über den Tod hinaus leben. Wie in seinem irdischen Leben, so schenkt uns Gott in der Eucharistie nicht etwas, sondern sich selbst: Er gibt sich für uns hin. Gott nimmt uns in seine Lebensgemeinschaft auf, er teilt sein Leben mit uns. (…) Das, was damals am Abend vor seinem Leiden geschah, geschieht deshalb in jeder Feier der Eucharistie personal und wirklich:
Wir empfangen den Leib Christi und werden von ihm gerufen als Glieder in seinen Leib, in sein Leben. Die Eucharistie ist daher für uns von ihm her die Quelle des ewig-reichen Lebens. (…) Wir werden der Leib Christi: Das bedeutet gleichzeitig aber auch, dass wir als Glieder des Leibes Christi untereinander und miteinander eucharistische Gemeinschaft werden. Wir gehören als Leib Christi zusammen und tragen füreinander Verantwortung. Wir müssen einander im Glauben stützen. Die Isolierung und Vereinzelung ist eine der großen Gefährdungen für die Christen in unserem Land. (…) Die Sorge um ein aufrichtiges, fürsorgendes Miteinander in unseren Gemeinden ist eine grundlegende Konsequenz unseres Kirchenverständnisses. Die Kirche ist krank, wenn die Verbindung ihrer Glieder mit Christus als ihrem Haupt und die Verbindung untereinander nicht in einer tiefen Gemeinschaft lebendig wird.

Mögliche Fragen zur Textbetrachtung:
4.1. Erleben Sie Kirche/Gemeinde als lebendiges Miteinander von vielen Gliedern in einem Leib?
4.2. In welcher Weise tragen die Christen als Leib Christi füreinander Verantwortung?
4.3. Wann erleben Sie die Kirche „krank“, also ohne eine lebendige Verbindung zu Christus und untereinander?
4.4. Welche Fragen bewegen Sie beim Lesen des Textes?

5. SAMMELN VON GEDANKEN IN GRUPPEN
– Gegenseitige Hilfe verbindet
– einander ergänzen
– Kirche ist krank, wenn gegeneinander, statt miteinander geredet und gehandelt wird
– Wertschätzung und Miteinander
– aufrichtiges, fürsorgliches Miteinander in unseren Gemeinden
– Verantwortungsgemeinschaft:
lebendiges Miteinander würde bedeuten, dass man sich bemüht um ein WIR
– ich erlebe es nicht als lebendiges Miteinander, sondern als lebendiges Nebeneinander
– Kirche als Miteinander: respektvolle Behandlung, wenn das Ziel ein WIR ist
– Vielfalt als Bereicherung
– … wenn ich das nicht tue, stelle ich mich außerhalb der Gemeinschaft
– wir tragen auch Verantwortung für die Verantwortlichen
– wir müssen dafür sorgen, dass sie die Verantwortung übernehmen und tragen können
– wenn ich sehe, dass dem anderen geschadet wird, bin ich gerufen mich zu positionieren …
– Kirche ist krank, wenn das Miteinander vergiftet wird
– manchmal muss man sich einfach trennen und die Ressourcen teilen wie Paulus und Barnabas
– geistlich handeln: solidarisch handeln
– Sorge um kleine Gruppen

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