6. Treffen Team Pastoralkonzept – 1. November 2019


Nächstes Treffen: 15.11.2019 St. Josef 19.00 Treffen Gemeindesaal

1. Begrüßung – ich bin da
2. Wort-Gottes-Liturgie Lk 19,1-10
3. … berufen zu sein, was wir empfangen!
4. Sammeln
5. Schlussrunde – Gebet

2. Evangelium nach Lukas 19, 1-10
1 Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt.
2 Und siehe, da war ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war reich.
3 Er suchte Jesus, um zu sehen, wer er sei, doch er konnte es nicht wegen der Menschenmenge; denn er war klein von Gestalt.
4 Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu
sehen, der dort vorbeikommen musste.
5 Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus bleiben.
6 Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.
7 Und alle, die das sahen, empörten sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.
8 Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Siehe, Herr, die Hälfte meines Vermögens gebe ich den Armen, und wenn ich von jemandem zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.
9 Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist.
10 Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

3. WIR SIND EUCHARISTISCHE KIRCHE: BERUFEN ZU SEIN, WAS WIR EMPFANGEN: DER LEIB CHRISTI VON HEINRICH KOCH
Die Gaben des Brotes und des Kelches werden durch die Worte Jesu zu Trägern eines sakramentalen Geschehens: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Lk 22,19b). (…) Wir empfangen das Sakrament und werden selbst Sakrament für die Welt. Wir fügen dem Heilswerk Christi nichts hinzu, aber werden von Christus einbezogen in seine Selbsthingabe: Wir dürfen sein, was wir empfangen. Wir sind das, was Christus vor 2000 Jahren für alle Menschen aller Zeiten getan hat. Wir verweisen nicht nur auf Christus und bezeugen nicht nur seine Erlösungstat, wir sind auf sakramentale Weise selber die ausgestreckte Hand des Erlösers. Durch unser Wirken als Leib Christ wird Christus in dieser Welt wirksam vergegenwärtigt. (…) Eucharistische Gemeinde und eucharistischer Christ zu sein heißt von daher, sich selbst hinzugeben im Dienst am Leben der Menschen, für die wir da sind. Eucharistische Kirche ist dem Leben der Menschen und unserer Gesellschaft dienende Kirche, eine Kirche, die ihnen nahe
ist und die ihr Leben mit ihnen teilt.

Mögliche Fragen zur Textbetrachtung:
1. Wie kann die Kirche dem Anspruch gerecht werden, „selber die ausgestreckte Hand des Erlösers“ zu sein?
2. Wo erleben Sie, dass es der Kirche gelingt, für unsere Gesellschaft dienende Kirche zu sein?
3. Wo erleben Sie, dass es unseren Gemeinden gelingt, das Leben mit den Menschen unserer Zeit zu teilen?
4. Welche Fragen bewegen Sie beim Lesen des Textes?

5. SAMMELN VON GEDANKEN IN GRUPPEN
– Leben, wie Christus es uns vorgelebt hat
– tägliches Leben ist Dienst an der Menschheit
– Was ist unsere „Aufgabe“? nehmen wir uns vielleicht zu wichtig, andere von unserem Glauben überzeugen zu wollen?
– Der Gesellschaft dienen: Dresdner TAFEL
– Vieles gelingt schon im Kleinen, helfen-sozialer Bereich
– Gottes Liebe und Gnade weitergeben
– Tafel, besondere Dienste
– Gefängnisseelsorge, Obdachlosencafe
– in der Beziehung jedes Einzelnen zu anderen Menschen
– Für wen ist denn der Text geschrieben?
– aus unserer Mitte (Gott), das was wir selbst erfahren haben anderen als Angebot zur Verfügung stellen
– dem eigenen Impuls folgen und nicht von Ansprüchen bestimmen lassen
– Sie muss Menschen entgegen gehen – auch den eigenen Christen
– Sie muss für andere Menschen da sein!
– Sie muss Barmherzigkeit zeigen
– herzliche Orte
– Vorgesetzte, Ordinariat befähigen, stellen Ressourcen
– Pfarrhäuser offen für externe Gruppen
– alle, die ins Gefängnis gehen und Selbsthilfegruppe in der Gemeinde

mehr zu Pastoralkonzept