„ … und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ (Mt 16,18)

Liebe Mitchristen auf dem Wege,
am Nikolaustag gabt es in Kloster der Benediktiner in Wechselburg die letzte Jugendvesper des Jahres Anno Domini 2019. Sieben Jugendliche aus unser Pfarrei und ich, haben sich auf den Weg gemacht, um andere Mitchristen zu treffen, gemeinsam zu beten und ins Gespräch kommen. Denn „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“ so Martin Buber.
Nach einer festlichen Vesper, die von dem Dekanat Zwickau vorbereitet und durchgeführt wurde, gab es wie jedes Mal, einige Angebot an Workshops für alle anwesenden. So hab ich mich für ein Treffen mit dem Referenten Steffen Hollmann entschieden. Herr Hollmann arbeitet als Referent für Kirchenentwicklung. Eine seiner Aufgaben besteht darin, Gemeinden auf dem Weg zur Neugründung zu begleiten. Dabei taucht auch immer wieder die Frage auf:
Wie können wir in Zukunft Kirche vor Ort sein?

Was bedeutet es, an der Kirche zu bauen? Und welche Arbeiten kommen auf uns zu? Reicht es, die Fassade neu zu streichen, müssen eventuell neue Räume eingezogen werden oder muss sogar das Fundament ausgebessert werden? Diesen Fragen sind wir in der Zukunftswerkstatt nachgegangen…
Zur Beginn des Workshops haben wir gemeinsam eines der Schätze unseres Glauben geteilt, das Wort Gottes. Die Evangeliumstelle Mt 16, 13-18 – Das Christusbekenntnis des Petrus und die Zusage Jesu
Nach gut einer Stunde, ist ein „Bauplan“ entstanden und das Ergebnis des „Planes“ teile ich Ihnen/Euch gerne auf diesem Wege mit. Zum Nachdenken, als Anregung oder vielleicht um ins Gespräch zu kommen z.B. mit mir oder mit anderen Mitchristen in unseren Gemeinden?

Den Abschluss bildete ein interessanter Text, der sich mit einem „Perspektivwechsel“ auseinandersetzt…
Die Welt ist Gottes so voll.
Nein, die Wahrheit ist,
dass Gott fehlt.
Ich glaube nicht,
dass in jedem Menschen ein Funke Güte steckt,
dass sich viele Menschen für eine bessere Welt einsetzten wollen,
dass es etwas bringt, die Stimme zu erheben, wenn Unrecht geschieht,
Es ist doch so,
dass wir in dieser komplexen Welt nichts ausrichten können.
Ich weigere mich zu glauben,
dass die Sorgen der Menschen um uns von Bedeutung sind.
Es ist doch ganz klar,
dass wir keine Kraft haben, Gott in der Welt zur Wirksamkeit zu verhelfen.
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott braucht Menschen, um sein Reich aufzubauen.

(nun lesen Sie den Text von unten nach oben)

Ich wünsche Ihnen weiterhin ein gutes Vorrangehen auf dem Weg zu Krippe. Gesegnete Adventszeit 2019

Mitglied des Pfarreirates St. Martin
Franz-Josef Herzog