Dank an die Gottes-dienst-Beauftragten


Lesung Dtn 30, 9c–14 Evangelium Lk 10, 25–37
Das Wort ist ganz nah bei dir, du kannst es halten.
Mose sprach zum Volk:
Der Herr wird dir Gutes tun.
Denn du hörst auf die Stimme des Herrn, deines Gottes,
und bewahrst seine Gebote und Satzungen,
  die in dieser Urkunde der Weisung einzeln aufgezeichnet sind,
  und kehrst zum Herrn, deinem Gott,
  mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele zurück.
Denn dieses Gebot, auf das ich dich heute verpflichte,
  geht nicht über deine Kraft und ist nicht fern von dir.
Es ist nicht im Himmel,
  sodass du sagen müsstest:
  Wer steigt für uns in den Himmel hinauf,
  holt es herunter und verkündet es uns,
  damit wir es halten können?
Es ist auch nicht jenseits des Meeres,
  sodass du sagen müsstest:
  Wer fährt für uns über das Meer,
  holt es herüber und verkündet es uns,
  damit wir es halten können?
Nein, das Wort ist ganz nah bei dir,
  es ist in deinem Mund und in deinem Herzen,
  du kannst es halten.

Am 14.07.19 leiteten Elisabeth Meuser (Weißer Hirsch) und Patricia Sorek (Pieschen) den Sonntagsgottesdienst in der Neustadt. Danke für diesen wunderbaren Gottesdienst zu dem bekannten Evangelium vom Barmherzigen Samariter.
In dem Dialog zwischen den beiden Frauen (der die Predigt war) konnte ich mich gut wiederfinden. Dieses „DU SOLLST“ dies und das tun, dort noch aushelfen, dort mit zupacken, zehrt an den Kräften.
Die eine Frau will schon die Kirche verlassen, kann nicht mehr, fühlt sich ausgebrannt.
Da ruft die andere sie zurück: „Bleib noch mal und höre zu!“
Mit den Worten der 1. Lesung (ich konnte mich nicht erinnern, sie je schon gehört zu haben) wurde sie, wurden wir ermuntert nach innen, zu uns selbst, zu unseren Quellen, zu unseren Wurzeln zu schauen.
„Die Stimme des Herrn, deines Gottes“ ist in DIR – hieß es in der Lesung, dort ist der Anfang. „Es geht nicht über deine Kraft“!
Es ist schwer, die alten Systeme „so hat es zu gehen“ „du hast dies und jenes zu tun“ zu verlassen. Nicht einem Normenkatalog muss ich gerecht werden, sondern hören, was mein Herz mir sagt. Es ruft mich zur Nächstenliebe und zur Eigenliebe, zur Ruhepause – wie zur barmherzigen Tat.
Danke Ihr beiden, mit diesem Bild gehe ich gestärkt in eine volle Arbeitswoche.

Uta Graba