Herzliche Einladung: Laudate pueri Dominum am 11. Oktober 2026 in die St. Martinskirche Neustadt um 10:45 Uhr

vertonte Psalm 113 „Laudate pueri Dominum“.
Wo? auf Stauffenbergalle 9 h in 01099 Dresden.
Unter Leitung von Jochen Schubert singen und spielen:
Katrin Pehla-Döring – Sopran
Christine Socha – Violine
Jana Kaiser-Döge – Violine
Sophia Gulde – Viola
Christian Bergert – Violoncello
Carsten Heyder – Kontrabass
Christoph Auerbach – Orgel
„Laudate pueri Dominum“ ist eine Psalm-Vertonung, ein Loblied auf Gottes Hoheit und Liebe zu den Geringen:
Lobet, ihr Knechte des Herrn, lobet den Namen des Herrn! … Den Geringen richtet er aufaus dem Staub, aus dem Schmutz erhebt er den Armen…
Sehr feinfühlig komponiert Vivaldi den Text des Psalmbeters, legt ihn in die Stimme des Solosoprans und lässt durch Streicher und continuo virtuos Umspielungen und Wechselwirkungen entstehen.In den Bibeltexten des Sonntags wird von genau dem Gott berichtet, der ein Fest feiert mit denen, die am Rand der Gesellschaft, auch am Rand der Kirche stehen, denn die eigentlich Geladenen sind nicht gekommen. Die Texte der Bibel sprechen von der übergroßen Hoffnung des Glaubens: Einmal wird es sein… Gott verwandelt das Leben. Die Geringen und Armen werden am Tisch seines Gastmahls sitzen. Denn er hat mit der Wandlung des Vergessens begonnen. Gott selbst hat es gezeigt: Wer in Liebe sich vergisst, der findet Leben und gehört zu den Gesegneten dieser Erde.
Antonio Lucio Vivaldi (1678-1741) wurde in Venedig als Sohn eines Barbiers und Violinistengeboren. Von ihm erhielt er seinen ersten musikalischen Unterricht. Schon als Kind sprang ergelegentlich im Orchester von San Marco für seinen Vater ein. Im Alter von 14 Jahren began nVivaldi die Priesterlaufbahn, für die ihn der Vater bestimmt hatte. Mit 25 Jahren wurde er zum Priester geweiht. Vivaldi war viele Jahre Violin-Lehrer am Ospedale della Pietà in Venedig, in dem verwaiste und unehelich geborene Mädchen erzogen wurden. Er war äußerst produktiv und hinterließ über 450 Concerti und 45 Opern. Dennoch starb er verarmt in Wien, wohin er 1740 ging.
Jochen Schubert
Diese Musik findet im Rahmen der Musikreihe „Musik an St. Martin“ statt.
Es wird kein Eintrittsgeld erhoben. Damit diese Musiken weiterhin erklingen können, erbitten wir eine angemessene Spende.







