„Es betet mein Leib“ FrauenLiturgie

ein Gottesdienst von Frauen für Frauen – überkonfessionell – übergemeindlich


„Es betet mein Leib“

Herzliche Einladung zur FrauenLiturgie am Freitag,
den 15. November um 19.30 Uhr

in der St. Martin Kirche (ehem. Garnisonkirche)
Stauffenbergallee 9g, 01099 Dresden-Neustadt
Das FrauenTeam der kath. Pfarrei St. Martin.

Wer mehr über diese Form der Liturgie wissen will, kann diesen Bericht lesen oder unter Wege zu Gott / Liturgie sich informieren:

Die 2. FrauenLiturgie am 15.02.2019 in der St. Martin Kirche brachte eine bunte Schar von Frauen zusammen – aus unterschiedlichen Konfessionen, aus ganz Dresden und darüber hinaus.
Des Lebens Ruf an uns“, so das Thema. Einzeln wurden die Frauen bei ihrem Namen
gerufen – aus der dunklen Kirche in den Altarraum. Gott ist es, der uns ruft. Und er ruft in unterschiedlicher Weise. Drei Bibelstellen wurden vorgestellt und mit meditativen Fragen in unser Leben hineingesprochen:

1 Samuel 3,1-10: Gott ruft Samuel
Mit Hilfe des Priesters Eli lernt Samuel auf die Stimme Gottes zu hören, im Tempel, nachts.
– Kann ich glauben, dass ich eine An-gerufene bin?
– Dass ich angerührt werde in der Nacht, im Traum, in meiner Unruhe?
– Gibt es für mich eine Wegweiserin, einen Mentor, eine Seelsorgerin, die mich auf Gott hinweisen?

Exodus 3, 1-10: Gott ruft Mose am brennenden Dornbusch
– Was brennt in mir, leidenschaftlich, nachhaltig? Welche Sehnsucht? Welche Idee?
– Für welche Sache bin ich Feuer und Flamme?
Mose erhält einen Auftrag. Er soll die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten heraus zu führen. Erkenne ich einen Auftrag Gottes an mich, eine Lebensaufgabe?

1 Könige 19,9-13: Elija hat sich eine Höhle zurückgezogen
– In welcher Höhle verstecke ich mich? Weil ich mich als zu klein, zu unbedeutend, zu schwach, zu müde, zu ängstlich empfinde? Gott lockt mich heraus – nicht mit Sturm und
Donner, nicht in den Erdbeben meines Lebens, nicht im Feuer von Angriffen und Bedrängnissen. Gott geht vorüber im stillen leisen Säuseln.
Wann hat Gott mich angerührt in den Zeichen der Natur – im Gesang eines Vogels, im Blühen einer Blume, im leisen Blätterrauschen eines Baumes?
Die FrauenLiturgie endete mit einer frei formulierten Litanei und mit dem Segen zur Nacht.

Rebekka-Chiara Hengge, Gemeindereferentin