Neuregelung beim Gebet um Nachwuchs in geistlichen Berufen

Seit Jahren ist die Zahl der Priester und Ordensleute in unserem Bistum rückläufig. Das stellt uns in der Seelsorge vor große Herausforderungen.
Bei vielen Gelegenheiten nutzen die Gläubigen daher die Möglichkeit zum Gebet um Nachwuchs in den geistlichen Berufen.
Dafür sind nun neue Regelungen erlassen worden.
Bischof Timmerevers schreibt dazu:
„Unser Strategieprozess fordert uns angesichts begrenzter Ressourcen zu schmerzlichen Entscheidungen heraus. [..] Schon jetzt spüren wir den Mangel: Wir können nicht mehr alle freiwerdenden Stellen in unseren 37 Pfarreien nachbesetzen.“
Deswegen muss der Blick auf die Leistungsfähigkeit des Bistums in die Gestaltung einbezogen werden. Gebete für neue Berufungen müssen in Zukunft also zwingend auch eine Bitte um neue Finanzierungsmöglichkeiten enthalten.
„Es wäre unverantwortlich, wenn das Gebet um neue Priester erhört wird, aber das Bistum keine finanziellen Möglichkeiten zur Anstellung hätte. Das sollte allen Christen bewusst sein.“
Die katholische Kirche vertraut dabei im Gebet auf die Fürsprache der Heiligen und Schutzpatrone.
Mögliche „Ansprechpartner“ beim Bittgebet um neue Finanzierungsmöglichkeiten sind zum Beispiel der Dominikanerpater Johann Tetzel bzw. der Apostel Judas Iskariot (nach Joh 13,29).
Hochgeladen von Diakon Christoph Nitsche für den 1. April 2026







