Elista-Kreis

Seit 2001 pflegt unsere Gemeinde St. Hubertus eine Partnerschaft mit der katholischen Gemeinde St. Franziskus in der südrussischen Stadt Elista. Der Name unseres Kreises leitet sich daher von der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Kalmückien ab. Es gäbe jetzt viel zu erzählen: zur Lage und Geschichte des Landes, zur Entwicklung der Kirchen in Russland nach der Perestroika, von dem Dresdner Clemens Pickel, der jetzt Bischof in einem der 4 Bistümer dort ist, von der kleinen Gemeinde, ihren Sorgen und Freuden, von Sr. Alberta und ihren Jugendlichen, von unseren Reisen nach Elista und Astrachan und und und…

Aber an dieser Stelle nur eine Kurzvorstellung unseres Kreises, im dem zur Zeit sieben Menschen zusammenarbeiten und der sich von der Gemeinde getragen weiss. Es gibt in unserem Kreis einige Fixpunkte. Da steht an erster Stelle das Gebet füreinander. Katholisch sein ist ja überall auf der Welt ein Weg und keine Hängematte. Aber in Russland ist der Weg schon holpriger als bei uns und erfordert Mut. Wer mehr über das katholische Leben in Russland erfahren möchte, kann unter http://kath-ru.blogspot.com den täglichen Tagebucheintrag von Bischof Pickel lesen.

Dann gehört dazu der Austausch über unser jeweiliges Gemeindeleben. Briefe, Fotos, Mails und Telefonate lassen kurze Wege zu. Nur bei Paketen sollte man eine Zeitspanne von bis zu einem viertel Jahr einplanen.

Seit 13 Jahren kennen wir beiden Gemeinden uns und 6 mal waren wir Dresdner inzwischen dort zu Besuch. Das war und ist für unsere Beziehung sehr wichtig. Wer mehr dazu erfahren möchte kann unter elistareise.blogspot.com die letzten 4 Reisen und eine genauere Historie nachlesen.
Wenn wir das neue Kirchenjahr beginnen, geschieht das in St. Hubertus immer auch mit dem Adventsbasar. Sie finden dort viele Kleinigkeiten, die ihnen den Advent erleichtern, weil Sie dann genug schöne Weihnachtskarten, eine kleine Aktion zur Adventsbesinnung und viele nette Dinge zum Verschenken haben. Und gleichzeitig unterstützen Sie mit ihrer Spende dafür unsere Partnergemeinde bei ihren Aufgaben. Dazu gehören die Fahrtkosten zu den weiter entfernten Gemeinden des Pfarrverbands, die 380km von Elista entfernt sind, die RKW im Sommer (dort heißt sie „Woche mit Gott“), die Kerzen für die Gottesdienste, die Betriebskosten für das Gemeindehaus (stellen sie sich jetzt nicht das von St. Hubertus vor) und die Arbeit im Kinderhaus von Sr. Alberta.

Zu Sr. Alberta und ihren Kindern gäbe es jetzt viel zu erzählen. Vor allem weil wir auch emotional sehr berührt sind von ihrem Dienst an jungen russischen behinderten Menschen. Sie selber ist Südtirolerin. Auch da verweisen wir auf die Reiseberichte, da wir immer bei Sr. Alberta gewohnt haben. Und Bischof Pickel hat in einer seiner Morgenandachten über sie erzählt.

Vielleicht lesen Sie auch mal in seinen Büchern:

„Ein Deutscher – Bischof in Russland“ ISBN 978-3-7462-2664-4 (Tagebuch)
Mit Herz und Seele“ ISBN 978-3-7462-4026-8 (Morgenandachten)
Ende 2014 haben uns Sr. Alberta, Tonia und Sergej in Dresden besucht. Das ganze Jahr hindurch hatten wir um Spenden gebeten, um Sergej an der Uniklinik eine Operation zur Verbesserung seines Hörens zu ermöglichen. Einen kleinen Abschlußbericht und ein paar Zeilen von Alberta und Sergej dazu finden sie auch im Reiseblog. Allen, die daran Anteil haben, an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön.

Haben sie Lust und Zeit und vielleicht auch Ideen, die unserer Partnerschaft guttun? Dann sind sie in unserem Kreis herzlich willkommen. Ansonsten danken wir für ihr Interesse.

Im Namen des Elistakreises Maria Schmidt