Bitte um Hilfe für ukrainische Flüchtlinge

„WENIGER IST MEHR“ –  Spendenaktion für einen Lebensmitteltransport in die Ukraine.

Wir suchen 600 Spender:innen, die 6 Monate lang 6 Euro pro Monat spenden.
Mit dieser Aktion sichern wir die Monatliche Lebensmittelversorgung im Kinderheim der Schwestern des Hl. Felix in der Südwestukraine. Einfach Dauerauftrag einrichten und mit wenig Geld viel Sicherheit schenken!

Pfarrei St. Martin Dresden
IBAN: DE03 7509 0300 0008 2211 11
BIC: GENODEF1M05
Liga Bank
Verwendungszweck: Weniger ist mehr

DIE AKTUELLE ZAHL DER SPENDER:INNEN: 248


Deutschkurse

Gesucht werden Personen, die erwachsenen Geflüchteten Deutsch-Grundkenntnisse beibringen können.
Solche Kurse werden in den Räumen der Pfarrei St. Martin stattfinden können.
Intensität, Wochentage und Uhrzeiten können gemeinsam festgelegt werden.

Weitere Informationen bei Kaplan Przemek Kostorz Mobil: 0170/ 2713325


Spenden für ukrainische Menschen in Dresden:

Der ukrainische Pfarrer Bohdan Luka sammelt für diejenigen, die eine Unterkunft in Dresden haben und sich jetzt selbst versorgen müssen, folgende Dinge:
Lang haltbare Lebensmittel, Babynahrung, Windeln, Shampoo, Haarspülungen, Seife, Damenhygieneartikel und Einwegrasierer. Bitte KEINE Kleidung!
Abzugeben sind die Spenden auf der Dohnaer Str. 53 in 01219 Dresden. Hier der Aufruf mit einer Auflistung, was dringend benötigt wird.


Spenden von Möbeln

Wenn Sie Möbel spenden möchten, wenden Sie sich bitte an die Caritas Dresden.
Melden Sie sich unter der Telefonnummer: 0351/ 4984721.


Bericht über unsere Ukrainehilfe

Nächstenliebe praktisch leben – Ukrainehilfe

Krisenzeiten sind immer schon eine Motivation gewesen, etwas Gutes zu tun. So ähnlich ist das mit der sogenannten „Ukraine-Krise“. Viele Menschen haben das innere Bedürfnis, etwas tun zu müssen, um die Not zu lindern und zu helfen. Da die staatliche Hilfe üblicherweise mehr Vorbereitungszeit braucht, um dann aber langfristiger zu wirken, konnten die Kirchen und Gemeinden schnell erste Hilfe leisten. Auch unsere Pfarrei war am Start!

In der Zeit vom 25.2. (einen Tag nach Kriegsbeginn) bis 09.04. konnten in unserer Pfarrei St. Martin Sachspenden abgegeben werden. Der Andrang war enorm, sowohl dabei, was Menschen an Spenden zur Kirche brachten, als auch an Helfern, die bereit waren, zu sortieren, einzupacken und zu organisieren. Insgesamt wurden Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinisches Material und Kleidung in sechsstelligem Wert gespendet. Zusätzlich sind über eine Bestellwebsite Neuwaren in einem Wert von 13.500 € bestellt und geliefert worden.

Durch die persönlichen Beziehungen nach Polen, in die Ukraine und nach Moldawien konnten insgesamt 13 LKW-Ladungen in diese 3 Länder geliefert werden (siehe Karte Transportziele).

 

Wir konnten Krankenhäusern, Ordensgemeinschaften, Gemeinden und vielen Einrichtungen in Polen, in der Ukraine und in Moldawien helfen, die alle Geschenke teilweise noch weiter verteilt haben, wo ukrainischen Bürgern geholfen werden konnte.

Unter den Spender*innen war auch unsere Junior-Jugendgruppe aus der Neustadt, die selbstgebastelte Spiele verschenkt hat. Die konnten viele kleinere Kinder erfreuen, die in großen Unterkünften in Deutschland angekommen waren.

Außerdem gilt unser Dank den Maltesern, die die Transportkosten bis an die ukrainische Grenze übernommen haben.

In St. Hubertus trafen am ersten Kriegssonntag Gottesdienstbesucher vor der Kirche einen ukrainischen Bus, dessen Fahrer um Verbandsmaterial bat. Seitdem wurde jede Woche zuerst in Friedensgebeten am Sonntagabend und seit Ostern in Sonntagsgottesdiensten für den Frieden in der Ukraine gebetet und Kollekte gehalten. Die Kollekte erbrachte 1400 Euro, die in Form von Verbandsmaterial über einen Dresdner mit ukrainischer Schwiegerfamilie ins Kriegsgebiet nach Brody 90 km nordöstlich von Lwiw gebracht wurde.

Allen großen und kleinen Unterstützer*innen sagen wir danke!


HERZLICHE EINLADUNG ZUM BENEFIZKONZERT