Nummer 1, 31. März 2021

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+ + + + + + + + + + + +   Brief in die Ewigkeit   + + + + + + + + + + +

Liebe Herren Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes,

wie geht es Ihnen allen in der Ewigkeit?

Wir hier auf Erden sind grad im Fastenzeitmodus: Diese Wochen sind ja normalerweise ein wunderbarer Kirchenmarathon, der seinen Zieleinlauf am Palmsonntag beginnt und am Ostersonntag und Montag fulminant feiert. Mit Corona ist alles ein bisschen anders, aber das wissen Sie vielleicht schon.

Am heutigen Mittwoch der Karwoche lesen wir bei Ihnen, Herr Matthäus das Kapitel 26, Vers 4-25. Sie erzählen uns von Judas und den dreißig Silberlingen, von der Vorbereitung für das Paschamahl und Jesu Ankündigung des Verrates. Morgen, am Gründonnerstag hören wir Ihnen, Herr Johannes zu. In der Osternacht kommen Sie, Herr Markus zu Wort. Und Ostermontag sind Sie, Herr Lukas dran.

Darf ich fragen, warum Sie sich nicht zusammengesetzt und ein einziges großes Evangelium geschrieben haben? War es schon früher üblich, Dinge zu erzählen, die andere kurz vorher auch schon erzählt haben? Ich kenne das: Mann (und Frau) denkt oft, selber könne man das besser und eindeutiger und überhaupt sowieso viel anschaulicher. Ich weiß, dass jeder von Ihnen eine andere Zielgruppe und andere kulturelle Hintergründe hatte. Aber die haben ja wohl nicht das Leben Jesu vervielfältigt. Oder?

Warum erzählen nur Sie, Herr Johannes von der Fußwaschung? Warum kennen nur Sie, Herr Lukas den Emmausgang? Warum wissen nur Sie, Herr Matthäus vom Beschluß des hohen Rates, wie mit dem leeren Grab Jesu umzugehen sei? Nur Ihr Bericht, Herr Markus findet sich in allen anderen wieder. Und ich kann es mir mit einem Schmunzeln auch erklären: Sie haben ja als Erster mit dem Erzählen begonnen.

Sie leben nun alle Vier schon seit langem in der Ewigkeit. Wissen Sie was? Ich freu mich echt auf das große Erkennen, das ich bei meiner Auferstehung erwarte. Und bestimmt gibt es einige Überraschungen, von denen ich heute überzeugt bin, dass das nun wirklich und überhaupt nicht sein kann. Ging es Ihnen ebenso?

Und ich verrat Ihnen noch was: Hier in der Gegenwart haben sich zwei Männer (Notker Wolf und Leo Linder) zusammengesetzt und Ihre vier Bücher in einem wunderbar lesbaren Deutsch zu dem großen Evangelium „Jesus – ein Leben“ verschmolzen. Mit der Apostelgeschichte ist es eine durchlaufende und wirklich spannende Erzählung vom Ursprung des Christentums geworden.

Wenn wir uns dann mal in der Ewigkeit treffen, interessiert mich Ihre Meinung dazu sehr.

Bis dahin behalten Sie uns alle im Auge und drücken Sie auch mal ein Auge zu, wenn wir uns wieder mehr Gedanken und Meinungen machen als nötig.

Es grüßt in die Ewigkeit Ihre Maria Schmidt

Angebote auf dem Weg zu Ostern

 

Corona hat uns bis auf Weiteres fest im Griff. Trotzdem dürfen wir auch dieses Jahr wieder gemeinsam den Tod und die Auferstehung Christi feiern. Alle Angebote der Pfarrei für die Zeit der Kar- und Ostertage finden Sie hier.

Wegerfahrungen

 

Menschen unserer Pfarrei lassen uns teilhaben an ihrem Alltag im Frühjahr 2021. Wir sind eingeladen, diesen mit zu gehen, unseren eigenen Alltagsweg zu betrachten und vor Gott zu bringen.

Martin von Tours

 

Soldat, Eremit, Mönch, Heiler, Missionar, Bischof, Heiliger. Kaum jemandes Geschichte ist im Laufe der Zeit so vollständig hinter seiner Tat verschwunden wie die des Patrons unserer Pfarrei. Überzeugen Sie sich selbst.

Auf den Spuren des heiligen Martin

 

Entdecken Sie den ganzen Martin (s.o.) und ein bißchen Frankreich unter sachkundiger Führung auf der Pilgerfahrt unserer Pfarrei nach Tours vom 16.10. bis 23.10.2021!

Das Anmeldeformular zur Pilgerfahrt finden Sie hier.

In eigener Sache

 

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Das Pastoralteam sagt DANKE!! Machen Sie mit! Dafür können die Karten, die in den Kirchen ausliegen, genutzt werden oder Sie greifen zum Telefon! Oder stecken etwas Süßes in den Briefkasten! Oder haben andere super Ideen.

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Römisch-katholische Pfarrei St. Martin Dresden
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